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Schluss per SMS: Der mobile Laufpass boomt

Immer mehr Beziehungen werden mit einer Kurzmitteilung beendet.

03.01.2005, 09:40 Uhr
SMS schreiben© Andres Rodriguez / Fotolia.com

Dass die SMS bei immer mehr jungen Menschen das beliebteste Kommunikationsmittel ist, dürfte kein Geheimnis mehr sein. Bei einem Blick auf die Straßen, wird deutlich, warum: Im Bus, in der Bahn, im Park, auf dem Schulhof oder im Schnellrestaurant um die Ecke, überall werden Kurzmitteilungen durch die Gegend geschickt. Da spielt auch ein Stückpreis von meist 19 Cent keine Rolle – die Mobilfunker freut's.
Boom trotz nur 160 Zeichen
Dass diese Art der Kommunikation recht unpersönlich ist, scheint die SMS-Sender nicht wirklich zu stören. Praktisch ist's halt die eigenen Gedanken in bis zu 160 Zeichen zu verpacken. Fraglich bleibt nur, ob der Empfänger bei persönlichen Angelegenheiten ebenso erfreut ist, eine Kurzmitteilung zu erhalten.
Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" berichtet nun, dass die SMS insbesondere bei jungen Menschen sogar den klassischen Abschiedsbrief am Ende einer Beziehung abgelöst hat. Bei einer Studie des englischen Markforschungsinstituts Mori sei herausgekommen, dass bereits jeder fünfte Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren schon einmal per SMS mit dem Partner Schluss gemacht habe.
Webtarife finden hohe Akzeptanz dank Frei-SMS
Eine Ende des SMS-Booms unter Jugendlichen ist nicht abzusehen. Insbesondere Webtarife, in denen monatliche Frei-SMS gewährt werden, sind In. Insbesondere o2 profitiert von diesem Umstand. Immer mehr Jugendliche entscheiden sich für einen Genion Online-Tarif, bei dem es neben monatlich 100 Frei-SMS auch gleich eine eigene Festnetznummer dazu gibt. E-Plus bietet sogar 150 gratis Kurzmitteilungen, kann aber nicht die eigene Festnetznumer bieten.

(Hayo Lücke)

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