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Schaden durch Blackworm hält sich in Grenzen

Die für heute angekündigte Virenkatastrophe durch "Nyxem.E" blieb aus. Nur rund 300.000 Rechner weltweit sollen infiziert sein.

03.02.2006, 17:33 Uhr
Datenübertragung© envfx / Fotolia.com

Der auch als "Blackworm" bezeichnete Schädling Nyxem.E schlug heute auf ca. 300.000 Rechnern weltweit zu. Das sind weitaus weniger als erwartet. Wie bereits berichtet breitete sich der neue Super-Wurm im Januar auch in Deutschland aus. Zuschlagen sollte er allerdings erstmals heute. Der Wurm ist so programmiert, dass er immer am dritten eines Monats aktiv wird. Dann sollen ins besondere Office-Dokumente, wie Word-, PowerPoint- oder Excel-Blätter unbrauchbar gemacht werden.
Gute Prävention
Das befürchtete Chaos blieb allerdings aus. Laut Viren-Experte Christoph Fischer seien die Zahlen infizierter Computer weltweit auf ca. 300.000 herabkorrigiert worden. Die Nutzer haben die Warnungen der letzten Tage offensichtlich ernst genommen und ihre Rechener auf den Angriff vorbereitet. Die großen Firmen boten schon im Voraus Tools zum Download, um sich gegen den Blackworm zu wehren.
Auf Nummer Sicher
Für Rechner, die sich dennoch mit der gefährlichen Malware infiziert haben, bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BIS) auf seiner Internetseite eine Entfernungs-Software von Symantec zum Download an. Nach der Entfernung des Schädlings ist auch ein Update der Antiviren-Software dringend zu empfehlen. Vorbeugend wird wie immer empfohlen, keine Anhänge unbekannter E-Mails herunter zu laden.

(Philip Meyer-Bothling)

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