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Samsung zahlt freiwillig Millionen-Strafe

US-Tocher des südkoreanischen Unternehemnes gesteht ein, sich an internationalen Preisabsprachen beteiligt zu haben.

14.10.2005, 08:45 Uhr
Internet© Victoria / Fotolia.com

Der Elektronikkonzern Samsung will in den USA freiwillig wegen Wettbewerbsverzerrung eine Strafe von 300 Millionen Dollar zahlen.
Wir gestehen!
Wie das US-Justizministerium am Donnerstag in Washington mitteilte, erkannte die US-Tochter des südkoreanischen Unternehmens, Samsung Electronics Company, an, sich an internationalen Preisabsprachen beteiligt zu haben. Die Strafe von 300 Millionen Dollar ist die höchste, die nach der Antitrust-Gesetzgebung in den USA seit 1999 verhängt wurde.
Das US-Justizministerium erklärte, insgesamt stünden drei Gesellschaften im Verdacht, den Markt für die so genannte DRAM-Technology (Dynamic random access memory) manipuliert zu haben. Die dafür festgesetzten Strafzahlungen beliefen sich auf 646 Millionen Dollar, hieß es in der Erklärung weiter.

(Hayo Lücke)

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