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Samsung verkauft keine Notebooks mehr in Deutschland

Der Notebook-Markt in Europa schwächelt. Samsung wird sich deshalb hier aus dem Geschäft mit Windows-Notebooks und mit Chromebooks komplett zurückziehen.

24.09.2014, 11:36 Uhr (Quelle: DPA)
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Samsung wird den Verkauf von Notebook-Computern in Deutschland einstellen. Man passe sich damit an "aktuelle Marktbedürfnisse und Anforderungen" an, erklärte das Unternehmen am Mittwoch auf Anfrage.

Windows-Notebooks und Chromebooks

Die Entscheidung betreffe neben mobilen Computern mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows auch die Chromebooks mit Googles Chrome-Software. Samsung werde sich in ganz Europa aus dem Notebook-Geschäft zurückziehen, hatte zuvor die Website "PC Advisor" unter Berufung auf einen Firmensprecher berichtet.

Das PC-Geschäft war in den vergangenen Jahren massiv unter Druck geraten. Auslöser war der Erfolg von Smartphones und Tablets. Im vergangenen Jahr schrumpfte der der weltweite PC-Absatz um rund zehn Prozent.

Kleine Erholung nach Aus von Windows XP

Zuletzt gab es allerdings eine deutliche Erholung, unter anderem nachdem Microsoft die Unterstützung seines alten Betriebssystems Windows XP einstellte. Einige Anbieter wie Lenovo, Hewlett-Packard oder Acer profitierten davon in Europa aber stärker als andere.

(Peter Giesecke)

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