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Samsung macht wieder Gewinn und mehr Umsatz

Der südkoreanische Konzern konnte dank wachsender Nachfrage bei Fernsehern und Handys seinen Gewinn im Jahresvergleich um 5,2 Prozent auf rund 1,27 Milliarden Euro steigern.

25.07.2009, 07:01 Uhr (Quelle: DPA)
Datenübertragung© envfx / Fotolia.com

Die wachsende Nachfrage nach Fernsehern und Handys hat die Geschäfte des südkoreanischen Elektronikriesen Samsung kräftig angekurbelt. Wie der weltgrößte Produzent von Speicherchips und Flachbildschirm-Fernsehgeräten (LCD) am Freitag mitteilte, stieg der Überschuss im zweiten Quartal 2009 im Jahresvergleich um 5,2 Prozent auf 2,25 Billionen Won (etwa 1,27 Milliarden Euro). Die Umsätze legten um 15,9 Prozent auf rund 21 Billionen Won zu (rund 12 Milliarden Euro).
Kostensenkung zeigt Wirkung
Trotz einer stärker werdenden Landeswährung und höherer Marketingkosten werde sich die Lage auch im dritten Quartal weiter verbessern, teilte der Konzern mit.
Die Halbleitersparte kehrte nach einem Defizit im ersten Quartal in die Gewinnzone zurück. Das liege vor allem an Maßnahmen zur Kostensenkung und steigenden Preisen für Computerspeicherchips und Flash-Speicher für Digitalgeräte.
Die steigende Nachfrage nach Flachbildschirm-Fernsehern und Computern belebte das LCD-Geschäft: Hier verbuchte Samsung im zweiten Quartal ein Ergebnis von 150 Milliarden Won - nach einem operativen Verlust von 310 Milliarden Won im ersten Quartal. In der Telekommunikationssparte erwirtschaftete die Nummer zwei auf dem Handy-Weltmarkt ein Betriebsergebnis von einer Billion Won.
Konkurrenz macht Verluste
Unterdessen meldete der südkoreanische Chiphersteller Hynix - nach Samsung der zweitgrößte Produzent von Speicherbausteinen - den siebten Quartalsverlust in Folge. In den Monaten April bis Juni sei unter dem Strich ein Minus von 58 Milliarden Won herausgekommen, nach einem Verlust von 711 Milliarden Won im ersten Quartal. Der Konzernumsatz fiel im Vorjahresvergleich um zehn Prozent auf 1,68 Billionen Won, legte jedoch im Vergleich zum ersten Vierteljahr um 28 Prozent zu.

(Michael Posdziech)

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