Handys

Samsung: Galaxy S II in Weiß & neue Wave-Handys

Ab September wird es das Erfolgsmodell Galaxy S II auch in einer weißen Ausführung geben. Außerdem kommen drei neue Bada-Telefone der Wave-Reihe in den Handel.

30.08.2011, 09:41 Uhr
Internationale Funkausstellung IFA© Messe Berlin
Samsung Mobile nutzt die diesjährige IFA in Berlin (2. - 7. September) um ein umfangreiches Portfolio an neuen Handys zu präsentieren. Nach diversen neuen Galaxy-Smartphones und einem LTE-fähigen Tablet PC wird auch das Angebot an den so genannten Wave-Modellen mit installiertem Bada-Betriebssystem erweitert. Darüber hinaus hat der südkoreanische Hersteller den Kassenschlager Galaxy S II in einer weißen Ausführung angekündigt. Das Telefon soll ab September in Deutschland erhältlich sein und stolze 649 Euro (UVP) kosten.

Weißes Galaxy S II im Anflug

Angetrieben wird es durch einen 1,2 Gigahertz Dual-Core-Prozessor auf Basis von Android 2.3 Gingerbread. Der Super AMOLED Touchscreen misst knapp 11 Zentimeter (4,3 Zoll) in der diagonalen Abmessung. Auf der Rückseite des 113 Gramm leichten Modells ist eine 8-Megapixel-Kamera integriert, die Videos in HD-Qualität mit maximal 1080p aufnimmt. Eine zweite Kamera auf der Vorderseite löst mit bis zu 2 Megapixeln auf. Auf Basis von HSPA+ sind Internet-Downloads in entsprechend ausgerüsteten Mobilfunknetzen mit bis zu 21 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich. Uploads über HSUPA bewältigt das weiße Galaxy S II mit maximal 5,8 Mbit/s. Der mitgelieferte Akku kann eine Ladung von 1.650 mAh vorweisen.

Samsung Wave 3

Komplett neu präsentiert sich das Samsung Wave 3. Es ist mit dem überarbeiteten Handy-OS Bada 2.0 ausgestattet und kann einen mit 1,4 Gigahertz getakteten Prozessor vorweisen. Internet-Downloads sind mit maximal 14,4 Mbit/s möglich, Uploads mit bis zu 5,8 Mbit/s. Durch das Bada-Menü wird über ein 4 Zoll großes Super AMOLED-Display navigiert.

Kameras kann das Wave 3 gleich zwei vorweisen. Einerseits eine 5 Megapixel-Kamera auf der Rückseite, die unter anderem Autofokus, LED-Fotolicht und bei Videos eine HD-Aufnahmefunktion (720p) vorweisen kann. Auf der Front wurde zudem eine Kamera für Videotelefonate integriert. Sie löst allerdings maximal in VGA-Qualität auf - also mit 640x480 Pixeln.

Mit an Bord ist auch Samsungs neue Messaging-Software ChatON, ein A-GPS-Empfänger, Bluetooth (Version 3.0) und eine WLAN-Schnittstelle, die auch schnelle Downloads über den N-Standard erlaubt. Bei Abmessungen von 126x64x10 Millimetern und einem Gewicht von 122 Gramm kann das Wave 3 mit einem internen Speicher von 3 Gigabyte aufwarten. Über eine MicroSD-Karte ist eine Erweiterung um bis zu 32 Gigabyte möglich. Der integrierte Akku (1.500 mAh) liefert nach Herstellerangaben Energie für bis zu 8,5 Stunden Sprechzeit. Die Bereitschaftszeit wird mit maximal 20 Tagen angegeben. Einführungsdatum und Preis hält Samsung noch unter Verschluss.

Außerdem neu: das Wave M. Hier erhält der Nutzer ein Bada 2.0-Smartphone, das ein 3,65 Zoll großes TFT-LCD-Display mit einer Auflösung von 320x480 Pixeln vorweisen kann. Leistungsschwächer ist der integrierte Prozessor: die Taktrate liegt bei 832 Megahertz. Die Nutzung des mobilen Internet ist in Mobilfunknetzen mit maximal 7,2 Megabit pro Sekunde im Downstream möglich. Alternativ dazu steht eine WLAN-Schnittstelle zur Verfügung.

Samsung Wave M

Foto- und Video-Freunde können sich auf eine 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite und eine in die Front integrierte VGA-Kamera freuen. Allerdings können Videos maximal mit einer vergleichsweise schwachen Auflösung von 320x480 Pixeln aufgenommen werden. Musikalische Unterhaltung ist über einen integrierten MP3-Player möglich. Ergänzend dazu steht ein RDS-Radio zur Nutzung bereit. Weitere Extras: A-GPS-Empfänger, Bluetooth (Version 3.0) und optional NFC-Unterstützung.

Die Bereitschaftszeit des 121 Gramm leichten und 114x63x12 Millimeter kleinen Smartphones liegt bei maximal 20 Tagen, die Sprechzeit bei bis zu 6,5 Stunden. Standardmäßig ist ein Akku mit einer Ladung von 1.350 mAh im Lieferumfang inklusive. Ebenso eine 2 Gigabyte große microSD-Karte, die den 150 Megabyte kleinen Handyspeicher ergänzt. Bestenfalls werden Speicherkarten mit einer Kapazität von 32 Gigabyte unterstützt.

Samsung Wave Y

Speziell an eine jugendliche Zielgruppe richtet sich das Samsung Wave Y. Es ist 102 Gramm leicht und kann Abmessungen von 110x58x12 Millimeter vorweisen. Auch bei diesem Bada 2.0-Handy kommt ein 832 Megahertz-Prozessor zum Einsatz. Das TFT-LCD-Display liefert bei einer Auflösung von 320x480 Pixeln eine diagonale Abmessung von 3,2 Zoll.

Der interne Speicher des Wave Y kann bis zu 150 Megabyte an Daten aufnehmen, eine 2 Gigabyte große MicroSD-Karte ist im Lieferumfang inklusive. Die maximal mögliche Download-Geschwindigkeit liegt in Mobilfunknetzen auf Basis von HSDPA bei 7,2 Megabit pro Sekunde, für schnellere Downloads kann auf eine WLAN-Schnittstelle gesetzt werden.

Schwach auf der Brust präsentiert sich die integrierte Kamera. Die maximal mögliche Auflösung liegt bei gerade einmal 2 Megapixeln. Entsprechend gering (320x480 Pixel) fällt die Auflösung im Video-Modus aus. A-GPS-Empfänger, Bluetooth (Version 3.0) und ein RDS-Radio runden den Umfang an Extras ab. Optional steht auch bei diesem Modell NFC zur Verfügung. Die Sprechzeit liegt mit dem beiliegenden Akku (1.200 mAh) nach Angaben von Samsung bei maximal 6,5 Stunden, die Bereitschaftszeit im Optimalfall bei knapp 24 Tagen.

Auch für das Samsung Wave M und das Samsung Wave Y ist ein Einführungspreis noch nicht bekannt. Ebenso wenig steht bisher fest, wann die beiden Geräte in den Handel kommen. Erstmals der Öffentlichkeit werden die Geräte auf der IFA in Berlin vorgestellt.

(Hayo Lücke)

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