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Samsung Galaxy Note 3 offiziell vorgestellt

Samsung hat im Vorfeld der IFA das Smartlet Galaxy Note 3 offiziell vorgestellt. Es hat einen 5,7 Zoll großen Bildschirm und wurde in vielen Punkten verglichen mit dem Vorgänger verbessert.

04.09.2013, 20:36 Uhr
Internationale Funkausstellung IFA© Messe Berlin

Samsung hat die IFA in Berlin genutzt, um das Samsung Galaxy Note 3 vorzustellen. Im Vorfeld der Elektronikmesse stellten die Südkoreaner die bereits dritte Generation der Note-Familie vor. Das neue Modell wird erneut mit einem vergleichsweise großen Display ausgestattet sein, das satte 5,7 Zoll in der diagonalen Abmessung groß sein und damit verglichen mit dem Galaxy Note II noch einmal 0,2 Zoll üppiger ausfallen wird.

Galaxy Note mit Full HD-Display

Darüber hinaus hat Samsung dem Displaypanel eine Full HD-Auflösung spendiert, was verglichen mit dem Vorgänger ebenfalls eine Verbesserung darstellt. An der dünnsten Stelle kommt das Galaxy Note 3 auf eine Tiefe von nur noch 8,3 Millimetern, das Gewicht wurde auf 168 Gramm reduziert. Die mitunter interessanteste Änderung: Auf der Rückseite kommt keine reine Plastikabdeckung mehr zum Einsatz, sondern eine Lederoberfläche, die sich deutlich edler anfühlt.

Für den Antrieb sorgt ein Quad-Core-Prozessor, der mit 2,3 Gigahertz getaktet ist. Darüber hinaus werden satte 3 Gigabyte Arbeitsspeicher in dem Smartlet integriert sein. Es funkt in GSM- sowie UMTS-Netzen und wird auch LTE unterstützen. Auf der Rückseite ist eine Digitalkamera mit einer Auflösung von 13 Megapixeln untergebracht, in die Front wird eine 2-Megapixel-Kamera integriert. Außerdem sind NFC, Bluetooth 4.0 sowie 32 bzw. 64 Gigabyte Flash-Speicher an Bord. Letzterer per MicroSD-Karte um bis zu 64 Gigabyte erweiterbar.

Wie gewohnt mit S-Pen-Unterstützung

Und natürlich darf auch der so genannte S-Pen nicht fehlen. Der kleine Eingabestift macht viele Funktionen des Galaxy Note 3 erst richtig interessant und wurde noch einmal überarbeitet und verbessert. Wird der Stift aus dem Gehäuse gezogen, öffnet sich ein Fenster, in dem verschiedene Funktionen ausgewählt werden können. Per Action Memo ist es beispielsweise möglich, auf einem virtuellen Notizzettel handschriftliche eingetragene Kontaktdaten im Adressbuch des Telefons zu speichern. Praktisch: Es ist jederzeit möglich, mit dem S-Pen ein Fenster auf dem Display zu zeichnen und in diesem sich neu öffnenden Applikationen-Fenster die wichtigsten Anwendungen direkt zu starten. Zum Beispiel einen Taschenrechner oder die Telefonfunktion.

Im so genannten Scrapbook werden verschiedene Informationen gesammelt, die für den Nutzer interessant sein könnten – zum Beispiel Internet-Lesezeichen. Außerdem lassen sich beispielsweise Produktinformationen samt Bild und Link (zum Beispiel) von Amazon auf einem Notizzettel abspeichern und in einer speziellen Kategorie ablegen. Verbessert wurde zudem der so genannte S Finder, der nicht nur eine Suchmaschine für das Gerät selbst darstellt, sondern auch das Internet durchsuchen kann.

Angeboten wird das Samsung Galaxy Note 3 in den Farben Schwarz, Weiß und Pink. Über diverse, optional erhältliche Schutzcover kann die persönliche Wunschfarbe noch weiter individualisiert werden. Zu welchem Preis das Gerät, das auf Android 4.3 basiert, in den Handel kommt, ist noch nicht bekannt - vermutlich wird er bei knapp 700 Euro UVP liegen. Der Vermarktungsstart ist der 25. September in 149 Ländern. Der Akku wird eine Kapazität von 3.200 mAh haben – 100 mAh mehr als das Galaxy Note 2.

(Hayo Lücke)

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