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Samsung Galaxy Camera 2 - Neues Design, aber nur leicht aufgewertet

Der 16M-BSI-CMOS-Sensor soll für lebendige Bilder sorgen – reich an Farbe und scharf im Detail. Der 21-fache optische Zoom soll auch kleine Objekte groß herausbringen.

03.01.2014, 12:00 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Im Rahmen der CES 2014, die am 7. Januar in Las Vegas beginnt, wird Samsung eine neue Android-Kamera zeigen. Die Samsung Galaxy Camera 2 soll sich durch Qualität und Schnelligkeit auszeichnen. Die Ausstattung ist einem Smartphone ähnlich, über Mobilfunk lässt sich aber anders als noch bei der ersten Generation nicht funken, sondern nur über WLAN. Android 4.3 Jelly Bean hilft vor allem beim Bearbeiten und beim Onlinestellen der Bilder – aber eher zuhause als unterwegs.

16M-BSI-CMOS-Sensor und 21-facher Zoom

Technisch gibt es nur wenig Abstand zur ersten Galaxy Camera von Samsung. Der Quad-Core-Prozessor ist mit 1,6 Gigahertz getaktet, der Arbeitsspeicher fasst volle zwei Gigabyte, was für ein flüssiges Bearbeiten der Bilder sorgen soll. Vom acht Gigabyte großen Speicher stehen dem Nutzer nur circa 2,8 Gigabyte zur Verfügung, über eine Micro-SD-Karte können jedoch bis zu 64 Gigabyte auf dem Gerät ergänzt werden. Vorinstalliert ist auch die Dropbox-App, die die kostenlose Nutzung von 50 Gigabyte Onlinespeicher für zwei Jahre ermöglicht.

Der 16M-BSI-CMOS-Sensor soll für lebendige Bilder sorgen – reich an Farbe und scharf im Detail. Der 21-fache optische Zoom soll auch kleine Objekte groß herausbringen. Bei schlechten Lichtverhältnissen sorgt der ausklappbare Xenon-Blitz für Erleuchtung. Neben den JPEG-Bildformaten 16M, P14M, 12M Wide, 10M, 10MP, 9.2M Wide, 5M, 3M, 2M Wide und 1M können MP4-Videos (MPEG4, AVC/H.264) mit bis zu 1.920 x 1.080 Pixel (30fps) oder 1.280 x 720 Pixel (60fps) aufgenommen werden.

Zahlreiche Apps für bessere Bilder

Die Funktion Smart Mode bietet 28 verschiedene Voreinstellungen, um ein optimales Bild zu erzielen – abhängig von den Lichtverhältnissen, der Umgebung und dem Objekt. Wenn der Nutzer mit der Auswahl überfordert ist, erhält er auch einen Vorschlag. Das Ergebnis kann auf der Rückseite der Samsung Galaxy Camera 2 über einen 4,8 Zoll großen HD-Super-Clear-Touch-LCD kontrolliert werden.

Über die Funktion Remote Viewfinder lässt sich die Digitalkamera auch mit einem Smartphone verbinden, das dann zur Steuerung genutzt wird – zum Beispiel bei Selbstporträts, aber auch bei Schnappschüssen. Nachbearbeiten lassen sich die Bilder per Paper Artist oder Xtremera.

Funkanbindung nur über WLAN und Bluetooth

Wenn der Nutzer mit dem Ergebnis zufrieden ist, kann er die Bilder per WLAN a/b/g/n in seine Dropbox oder zu sozialen Netzwerken hochladen. Im Nahbereich lässt sich auch per NFC und eine der Apps Tag & Go, Photo Beam oder Mobile Link eine Verbindung mit einem anderen Gerät herstellen, um dann die Daten per Bluetooth 4.0 auszutauschen.

Die Samsung Galaxy Camera 2 verfügt auch über eine Positionsbestimmung per GPS und GLONASS sowie über die üblichen Sensoren. Sie misst 133 x 71 x 19 Millimeter und wiegt 283 Gramm. Der Akku ist mit einer Kapazität von 2.000 Milliamperestunden ausgestattet. Einen Preis nannte Samsung noch nicht.

(Peter Giesecke)

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