Handysoftware

Sackgasse: Ö-Navi wird vorläufig eingestellt

Wie der Betreiber DasÖrtliche am Freitag bekannt gab, muss der kostenlose Navigationsdienst Ö-Navi zum 31. Juli eingestellt werden, da der technische Dienstleister für den Service ausfällt.

23.07.2010, 18:53 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Der Herausgeber lokaler Telefon- und Adressverzeichnisse DasÖrtliche bietet in Zusammenarbeit mit dem Münchner Unternehmen Jentro Technologies die kostenlose Navigationssoftware Ö-Navi für Handys an. Zum Ende des Monats muss dieser beliebte Dienst nun vorerst eingestellt werden.

Technischer Dienstleister fällt aus

Wie der Betreiber DasÖrtliche am Freitag bekannt gab, kann der technische Dienstleister den Service nicht mehr fortführen. Da Ö-Navi ein Offboard-Navigationssystem ist, bei dem das Handy Kontakt zum Navigationsserver aufnehmen muss, um die Routendaten zu erhalten, kann ab dem 31. Juli nicht mehr mit der Software navigiert werden.

DasÖrtliche arbeitet nach eigenen Angaben aber mit Hochdruck daran, eine Alternative zu entwickeln, um Ö-Navi kurzfristig fortführen zu können. Zu näheren Details über die Probleme des bisherigen Dienstleisters und möglichen neuen Partnern war am Freitagnachmittag keine Stellungnahme beim Betreiber zu erhalten. Ö-Navi-Nutzer, die technische Fragen haben, können sich aber per E-Mail an das Support-Team wenden: oe-navi@dasoertliche-marketing.de.

Erste kostenlose Handynavigation mit Bannerwerbung

Ö-Navi war die erste kostenlose Handynavigation in Deutschland, die Werbebanner in die Navigation einbaute, wodurch nur die Gebühren des Mobilfunkbetreibers für den Datentransfer anfielen. In den vergangenen drei Jahren entwickelte es sich zu einem beliebten Navigationssystem, das inzwischen in der Version Ö-Navi 2.1 für rund 140 verschiedene Handys verfügbar ist.

(Michael Posdziech)

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