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"Rumflaten": Unitymedia-Jury wählt neue Wortkreation für Triple-Play-Nutzung

"Wie nennt man das gleichzeitige Fernsehen, Surfen und Telefonieren?" hatte Unitymedia seine Nutzer im Rahmen eines Gewinnspiels gefragt. Eine Expertenjury wählte aus 14.000 Einsendungen die Wortschöpfung "rumflaten" zum Sieger.

22.06.2014, 16:01 Uhr
Internet Telefon TV© Unitymedia

Unitymedia war in den vergangenen Wochen im Rahmen der Kampagne "More Power. More Joy" und des Gewinnspiels "Sag es uns" auf der Suche nach einer neuen Wortschöpfung für gleichzeitiges Fernsehen, Surfen und Telefonieren. Eine Experten-Jury des Kabelnetzbetreibers, zu der unter anderem mit Michael Bröcker und Carsten Fiedler die Chefredakteure von "Rheinischer Post" bzw. dem Kölner "Express" sowie der Publizist Florian Langenscheidt gehörten, kürte aus mehr als 14.000 Einsendungen die von Florian Gellermann aus Rinteln vorgeschlagene Wortkreation "rumflaten" zum Sieger.

Digitale Welt beeinflusst die Sprache

"Die digitale Welt hat unsere Sprache bereits stark beeinflusst, Begriffe wie 'Flatrate', 'googeln' 'twittern' oder 'posten' gehören längst zum Alltag", erläutert Jury-Mitglied Florian Langenscheidt. "In 'rumflaten' sieht die Jury einen treffenden Sprachmix mit zahlreichen Assoziationen, die die Breite der Attraktivität und die Möglichkeiten im digitalen Zeitalter hervorragend wiedergeben", so Langenscheidt weiter.

"Mit unserer Coax-Glasfaser-Technologie steht unseren Kunden mit derzeit 150 Mbit/s eine Bandbreite zur Verfügung, die Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig ohne Kapazitätsengpässe ermöglicht. Mit 'rumflaten' haben wir dafür ab sofort auch ein passendes Wort", erklärt André Schloemer, Senior Vice President Marken-Management & Unternehmenskommunikation bei Unitymedia KabelBW.

Für Worterfinder Florian Gellermann hat sich die Teilnahme an dem Wettbewerb gelohnt. Er erhält ein "Entertainment-Paket" mit LED-TV, Notebook, iPhone und iPad im Wert von 7.000 Euro. Ob der Begriff "rumflaten" aber tatsächlich Einzug in den alltäglichen Sprachgebrauch halten wird, bleibt abzuwarten.

(Jörg Schamberg)

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