Bundesnetzagentur

Rufnummern-Mitnahme kostet ab sofort maximal 6,82 Euro

Wechseln Kunden ihren Mobilfunkanbieter, darf ihnen für die Mitnahme ihrer Rufnummer höchstens 6,82 Euro in Rechnung gestellt werden. Bislang verlangten Anbieter bis zu rund 30 Euro.

Jörg Schamberg, 20.04.2020, 13:06 Uhr (Quelle: DPA)
SIM-Karten© chere / Fotolia.com

Für die Mitnahme ihrer Rufnummer müssen Kunden beim Wechsel des Mobilfunkanbieters seit Montag deutlich weniger bezahlen. Die Unternehmen dürfen ihnen nur noch maximal 6,82 Euro in Rechnung stellen, wie die Bundesnetzagentur mitteilte. Bisher hätten die Anbieter oft rund 30 Euro für die Mitnahme der Rufnummer verlangt. "Wir haben die Hürden beim Wechsel des Mobilfunkanbieters deutlich abgesenkt. Das fördert den Wettbewerb, und davon profitieren die Verbraucher", sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann.

Preise für Rufnummern-Mitnahme können auch unter 6,82 Euro liegen

Die überwiegende Zahl der Anbieter habe die geforderte Absenkung freiwillig zugesagt. Für die Unternehmen Telefónica, 1&1 Drillisch, Freenet, und 1&1 Telecom ordnete die Bundesnetzagentur die niedrigeren Entgelte an. Sie hätten in den Überprüfungsverfahren keine höheren Kosten nachweisen können. Nach den gesetzlichen Vorgaben dürfen Verbrauchern nur Kosten berechnet werden, die beim Wechsel tatsächlich entstehen. Die Anbieter können laut Netzagentur für die Mitnahme der Rufnummer aber auch weniger als 6,82 Euro oder gar kein Entgelt erheben.

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