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Rovio: Geschäft mit "Angry Birds" 2013 nur leicht gewachsen

Hatte Rovio seinen Gewinn 2012 noch verdoppeln können, stößt der Smartphone-Spieleentwickler nun an Wachstumsgrenzen. 2013 stieg der Umsatz nur leicht, der Gewinn sank um die Hälfte.

30.04.2014, 11:46 Uhr (Quelle: DPA)
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Die Firma hinter dem populären Smartphone-Spiel "Angry Birds" ist im vergangenen Jahr nach vorherigen Umsatzsprüngen vorerst auf ihre Wachstumsgrenzen gestoßen. Der finnische Software-Entwickler Rovio meldete für das vergangene Jahr Erlöse von 156 Millionen Euro. 2012 hatte sich der Umsatz mit 152,2 Millionen Euro noch verdoppelt. Der Gewinn sank inmitten massiver Investitionen in neue Spiele um gut die Hälfte auf 26,9 Millionen Euro, wie Rovio am Montag mitteilte.

Smartphone-Spieler sind wechselhaft

Die Entwicklung um "Angry Birds" und Rovio ist ein Testfall für das Geschäftsmodell bei Smartphone-Spielen. Das Spiel, bei dem man mit Finger-Bewegungen Vögel auf Schweine abfeuern muss, wurde zu einem internationalen Hit. Die Smartphone-Spieler gelten in dem Markt mit hunderttausenden günstigen bis kostenlosen Games aber als wechselhaft. Die Firma versucht, die Spieler mit immer neuen Varianten wie einer Vermischung von "Angry Birds" mit "Star Wars" oder einem Renn-Spiel zu halten. Zugleich setzt Rovio auf Fan-Artikel wie Stoff-Figuren sowie Filmrechte-Vermarktung als Einnahmequelle.

(Jörg Schamberg)

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