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Rover soll Mondspaziergang mit Oculus Rift ermöglichen

Virtuelles Wandern auf dem Mond: Schon 2015 soll ein Roboterfahrzeug Live-Bilder vom Mond zu Erde schicken, gesteuert werden soll das System mit der VR-Brille Oculus Rift.

25.10.2014, 16:01 Uhr
Internet© rajareddy / Fotolia.com

Wie die BBC berichtet, planen Forscher der Carnegie Mellon University in Pittsburgh einen Rover auf den Mond zu bringen, wo er anschließend als virtuelle Augen fungieren sollen. Möglich machen soll das unter anderem die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift.

Live-Bilder vom Mond

Die Kombination aus Oculus Rift und einer Fernsteuerung soll einem echten Spaziergang auf dem Mond möglichst nahe kommen, schließlich stammen die Aufnahmen direkt von dort, die Bilder für die VR-Brille sollen die stereoskopischen Kameras des Rover liefern. Sogar ein Blick auf die Erde und in den Sternenhimmel soll möglich sein. Bislang erweist sich die große Zeitverzögerung beim Austausch der Daten als Stolperstein für die Immersion. Der Teamleiter Daniel Shafrir versichert aber, dass man bereits Ideen habe, um das Erlebnis zu verbessern.

Die Forscher wollen das Vorhaben bereits im nächsten Jahr verwirklichen und am Wettbewerb Google Lunar X-Prize teilnehmen: Wer es als erstes schafft, bis Ende 2015 einen Rover auf den Mond zu bringen und 500 Meter weit zu bewegen, darf sich über ein 30 Millionen Dollar schweres Preisgeld freuen.

Wie Shafrir erklärt, sei langfristig das Ziel, hunderte ferngesteuerte Roboter auf dem grauen Trabanten landen zu lassen und ergänzt: "Ein Oculus Rift Headset in jedem Klassenzimmer, könnte Kindern eine Erfahrung ermöglichen, die bislang nur zwölf Menschen vorbehalten war".

(Marcel Petritz)

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