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RIM: BlackBerry für chinesische Massen

Der kanadische Smartphone-Hersteller will seine Geräte über den weltgrößten Mobilfunkanbieter China Mobile künftig auch an kleine Unternehmen und Privatkunden in China verkaufen.

08.12.2009, 17:03 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Geht es nach Mike Lazaridis, BlackBerry-Erfinder und Co-Chef des Herstellers Research in Motion (RIM), haben sein Smartphone-Modell und Apples iPhone die besten Zukunftschancen auf dem Handy-Markt. Damit diese Vorhersage auch tatsächlich eines Tages zutrifft, macht der kanadische Hersteller einen großen Schritt Richtung Massenvermarktung und will groß in den chinesischen Markt einsteigen.
Mit weltgrößtem Mobilfunker
Wie die Nachrichtenagentur "Reuters" berichtet, wollen RIM und der nach Kunden weltgrößte Mobilfunkanbieter China Mobile ins Massengeschäft einsteigen und die Smartphones auch an kleine Unternehmen und Privatleute verkaufen. Außerdem sollen entsprechende Internet-Dienste angeboten werden.
Beide Unternehmen kündigten demnach am Dienstag an, mit dem zukünftigen Angebot besser auf die Bedürfnisse privater Kunden eingehen zu können. Bereits seit 2006 bietet China Mobile BlackBerrys für Großkunden an, wird aber erst jetzt eine umfangreiche Vermarktung für den Massenmarkt starten. Außerdem will RIM die Investitionen in China vor allem im Bereich Forschung und Entwicklung aufstocken.
Branchenzweite verkauft iPhone
Der Branchenzweite im größten Mobilfunkmarkt der Welt, China Unicom, verkauft bereits das iPhone im bevölkerungsreichsten Land der Erde. Der dritte im Bunde ist China Telecom, die laut Reuters planen sollen, ab Anfang kommenden Jahres sowohl BlackBerry als auch Palm-Smartphones zu verkaufen.

(Michael Posdziech)

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