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Reinkarnation: eXpressNet ist zurück - mit Flatrates

Nach gut einem dreiviertel Jahr breitbandiger Abstinenz meldet sich der Wonneproppen der isp-service ag zurück. Mit interessanten Pauschalzugängen für T-DSL.

02.04.2005, 08:15 Uhr
DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com

Nach dem mehr oder minder missglückten Backbone-Aufbau wurde es ruhig um die isp-service ag. Auch die Aushänge-Marke eXpressNet dümpelte über Monate vor sich hin. Keine Neuerungen, kein Aufsehen. Das soll sich jetzt ändern.
Neue unbeschränkte Flatrates
Ab dem kommenden Montag geht eXpressNet mit neuen Flatrates auf Kundenjagd. Die Konkurrenz durch 1&1 und Co. ist groß. Dies ist auch an den Preisen der neuen eXpressNet-Produkte abzulesen. Die Konditionen der Tarife sind dem Markt entsprechend angemessen und als günstig zu bezeichnen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Kunden ohne Einschränkungen daher surfen können.
Dass man dem durch Filesharing entstehenden Datenberg nicht unbedingt wohl gesonnen ist, zeigte sich in der Vergangenheit.
Tarifübersicht
Der sowohl in Zeit als auch Traffic-Aufkommen unbeschränkte Tarif TDSL-1000-SF kostet 19,95 Euro monatlich und ist, wie der Name erahnen lässt, mit T-DSL 1000 nutzbar. Wer mit T-DSL 2000 im Internet verkehrt, zahlt pauschal 27,95 Euro - T-DSL-3000-Surfer 35,95 Euro pro Monat. Im Grundpreis enthalten ist die Antiviren-Software Bitdefender in der Basisversion. Wer auf die Variante Professional Plus inklusive Firewall und Spamfilter zurückgreifen will, zahlt zwei Euro mehr pro Monat. Interessantestes Merkmal des neuen eXpressNet-Portfolios dürfte der günstige Preis für die hinzubuchbare statische IP-Adresse sein. Für lediglich drei Euro Aufpreis bleibt das Internet-Namensschild Tag für Tag gleich - wahlweise auch in IPv6-Form. Dies ermöglicht VPN-Verbindungen, Serverbetrieb oder Fernsynchronisation des Rechners.
Kundenfreundliche Laufzeit
Die Vertragslaufzeit beläuft sich auf einen Monat, zehn E-Mail-Adressen sind bei jedem Zugang enthalten. Nach Angaben der isp-service ag wird die Marke eXpressNet in den nächsten Wochen und Monaten "weitere Produkte aus den Bereichen Webhosting, Housing, VoIP, SDSL, VPN und Preselektion" einführen, um die bestehende Produktpalette zu erweitern.
Auch sei der weitere Ausbau des Backbone-Standorts am Netzknoten DE-CIX in Frankfurt geplant - Peerings mit London, Amsterdam und New York nämlich. Zusätzlich befindet sich die Inbetriebnahme eines Newsservers in Vorbereitung. Wann genau der Startschuss fällt, konnte das Münchner Unternehmen noch nicht genau sagen.
Hohe Ziele, tiefer Fall?
Die Ziele sind also hoch gesteckt. Wünschen wir, dass sich das Kamikaze-Szenario des vergangenen Jahres nicht wiederholt.

(Michael Müller)

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