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Regulierer führt Messsystem für Elektrosmog ein

Die Regulierungsbehörde hat ein automatisches Messystem für Elektrosmog eingeweiht. Momentan gbt es bundesweit sieben Stationen, die stündlich den Frequenzbereich 9 kHz bis 3 GHz überwachen. Im Internet können alle Messresultate jederzeit abgerufen werden.

20.03.2007, 15:48 Uhr
Internet© rajareddy / Fotolia.com

Die Bundesnetzagentur hat ein automatisches Messsystem für Elektromagnetische Felder (EMF) zur Erfassung der Immissionen von Funkanlagen vorgestellt. Durch die Veröffentlichung des Datenmaterials im Internet sollen Befürchtungen in der Bevölkerung zerstreut werden.
Veröffentlichung im Internet
Die gesammelten Daten für den Frequenzbereich 9 kHz bis 3 GHz werden zum Server der Bundesnetzagentur übertragen und ausgewertet. Nachzulesen sind die Messergebnisse auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur unter "EMF-Monitoring/EMF-Datenbank". Die Daten werden stündlich erfasst. Über transparente Datendiagramme lässt sich die Belastung eines bestimmten Ortes über verschiedene Zeitintervalle nachvollziehen. Um eine Datenbank mit allen Funkanlagen abzufragen, reicht die Eingabe einer Postleitzahl aus.
Nach Worten von Chefregulierer Matthias Kurth will die Bundesnetzagentur die wichtige Aufklärungsarbeit bei der Diskussion um elektromagnetische Strahlung verbessern.
Sieben Messstationen in Betrieb
Derzeit sind bundesweit sieben Messstationen in Berlin, Bonn, Hamburg, Karlsruhe, Mainz und Moer in Betrieb, weitere sind geplant. Die Aufstellung erfolgt in enger Abstimmung mit den Umweltministerien der Länder. Zusätzlich können die Bundesländer weitere Stationen betreiben und auf die Auswertungsmechanismen des Regulierers zurückgreifen.
Das automatische Messsystem erfüllt in vollem Umfang die Anforderungen der für Immissionsmessungen bundesweit angewandten Messvorschrift der BNetzA. Dadurch wird nach Angaben der Bundesnetzagentur ein Vergleich sämtlicher Messergebnisse möglich.

(Stefan Hagedorn)

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