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RADEON 9500 auf Pro umrüsten - allein per Software

09.01.2003, 14:53 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Wer seinen RADEON 9500 auf einen Pro umrüsten will, der braucht doch keinen Lötkolben, allein ein Software-Tool und ein bestimmter Kleber reichen zur Modifikation.
Weg 1 - Software
So hat man in das bekannte Tool "RivaTuner" einen Hack integriert, mit dem man die zusätzlichen Pipelines aktivieren kann. Der RADEON 9500 Pro unterscheidet sich vom RADEON 9500 in erster Linie durch die Verwendung von 8 Render-Pipelines, die normale Variante benutzt lediglich 4 Pipelines.
Allerdings sind alle 8 Pipelines im Chip vorhanden, sie werden vom Treiber deaktiviert. Das Tool sorgt dafür, dass die Deaktivierung aufgehoben wird. Der Nachteil hiervon ist allerdings, dass ATI diesen Weg in jeder Treiberversion modifiziert, damit man es nicht allzu leicht hat, per Software die Pipelines zu aktivieren - für neue Treiber braucht man also stets ein neues Tool.
Ohne Löten
Daher hat man bei XBit Labs einen Weg gefunden, wie man ohne die Nutzung eines Lötkolbens den RADEON 9500 modifizieren kann - allein ein leitender Kleber ist für die Modifikation notwendig.
Mit diesem Kleber verbindet man an der Seite des Chips zwei Kontakte, sodass über den Kleber der Strom fließen kann. Schon wird der Chip als RADEON 9500 Pro erkannt, die Treiberversion ist in diesem Fall egal. Und immerhin muss man bei diesem Weg keinen Widerstand umlöten, sodass das Verlustrisiko minimal ist. Zudem kann man eine Klebstoff-modifizierte Karte mittels eines BIOS-Updates sogar zu einer RADEON 9700 umbauen.

(Alexander Moritz)

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