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Qype wird zum 30. Oktober abgeschaltet

Als vor einem Jahr das US-Bewertungsportal Yelp den deutschen Marktführer Qype übernommen hatte, war bereits klar, dass die 50 Millionen Dollar gezahlt wurden, um Qype letztlich vom Markt zu nehmen. Jetzt steht auch der Termin fest.

21.10.2013, 11:37 Uhr
Datenverkehr© Julien Eichinger / Fotolia.com

Als vor einem Jahr das US-Bewertungsportal Yelp den deutschen Marktführer Qype übernommen hatte, war bereits klar, dass die 50 Millionen Dollar gezahlt wurden, um Qype letztlich vom Markt zu nehmen. Jetzt steht auch der Termin fest. Am 30. Oktober wird Qype abgeschaltet.

Daten gehen auch verloren

Beide Bewertungsplattformen funktionieren wie eine klassische lokale Suche. Für einen bestimmten Ort lassen sich Cafés und Restaurants in der Nähe finden, aber auch Handwerker und Sehenswürdigkeiten. Die Nutzer können die Einträge dann um eigene Beiträge ergänzen: Bewertungen im Form von Sternen und Erfahrungsberichten; aber auch eigene Bilder hochladen.

Ein Teil dieser Daten kann nun zu Yelp mitgenommen werden. Die Verknüpfung beider Konten gelingt über yelp.de/qypeaccount, dafür muss sich jeder Qype-Nutzer aber neu bei Yelp anmelden. Die Kunden wurden bereits direkt von Qype über diese Möglichkeit informiert, auf der Website findet sich allerdings auch ein Hinweis an zentraler Stelle.

Übertragen werden jedoch nur die Bewertungen und Fotos eines Nutzers, die Daten anderer Qype-Funktionen, mit denen sich das Angebot unter anderem von Yelp abheben wollte, gehen verloren – zum Beispiel die Listen. Das Ziel ist schließlich, Yelp in allen Ländern einheitlich anzubieten.

(Peter Giesecke)

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