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QSC auf Erfolgskurs dank IP-Produkten

Der Kölner Telekommunikationskonzern QSC blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurück. Die vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal zeigen mehr Umsatz mit IP-basierten Produkten, mehr Gewinn und eine Reduzierung der Schulden.

28.02.2011, 11:03 Uhr
Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Die Erfolgsstory des Kölner Telekommunikationsanbieters QSC geht weiter. Das Unternehmen wandelt sich vom TK-Netzbetreiber zu einem ITK-Serviceanbieter vornehmlich für Geschäftskunden. Die vom Unternehmen für das vierte Quartal des vergangenen Jahres vorgelegten vorläufigen, durchweg positiven Geschäftszahlen belegen, dass die Kölner auf einem guten Weg sind. Bereits im dritten Quartal hatte QSC mehr Gewinn und Umsatz mit IP-Produkten erzielt.

Call-by-Call und ASDL2+ verlieren an Bedeutung

Mit höhermargigen IP-basierten Produkten ließ sich der Gesamtumsatz leicht von 420,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 422,1 Millionen Euro im vergangenen Jahr steigern. Der Umsatzanteil der klassischen Netzbetreiber-Produkte wie Call-by-Call und ADSL2+ ging um 26,1 Millionen Euro auf 133,2 Millionen Euro zurück.

Auf der anderen Seite konnten die Umsätze mit IP-basierten Produkten und Diensten um 27,7 Millionen Euro auf 288,9 Millionen Euro zulegen – das entspricht einem Anstieg um 11 Prozent. Auf das Gesamtjahr 2010 gesehen trugen die IP-Produkte bereits 68 Prozent zum Gesamtumsatz von QSC bei, im vierten Quartal des vergangenen Jahres lag der Umsatzanteil dieser Produkte sogar schon bei 72 Prozent.

Mehr liquide Mittel und Schuldenabbau - Auszahlung einer Dividende für 2011 geplant

Die positive Umsatzentwicklung wirkte sich auch auf die Finanzen der Kölner aus. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg von 76,9 Millionen Euro im Vorjahr auf 78,1 Millionen Euro im vergangenen Jahr. QSC konnte das operative Ergebnis 2010 auf 20,9 Euro mehr als verdoppeln, im Vorjahr hatte das Unternehmen hier erst 9,7 Millionen Euro erzielt. Der Gewinn des Konzerns nach Abzug der Steuern stieg von 5,5 Millionen Euro auf 24,2 Millionen Euro bis Ende Dezember 2010.

QSC konnte seine liquiden Mittel im gleichen Zeitraum um 5,2 Millionen Euro auf 45,6 Millionen Euro erhöhen, der Free Cashflow verdoppelte sich von 12,9 Millionen Euro auf 27,7 Millionen Euro. Das Kölner Unternehmen konnte zugleich seine Schulden um 22,5 Millionen Euro auf 18,1 Millionen Euro reduzieren. Die Investitionen im Geschäftsjahr 2010 gingen durch den Fokus auf ITK-Serviceanbieter deutlich zurück. Hatte QSC noch 2009 42,2 Millionen Euro investiert, fiel dieser Betrag im vergangenen Jahr mit 29,2 Millionen um rund 30 Prozent niedriger aus. Die Zahl der Mitarbeiter des Konzern ging von 664 auf 608 Beschäftigte zurück.

In diesem Jahr will QSC den erfolgreich eingeschlagen Weg fortsetzen. Für 2011 prognostiziert das Unternehmen einen Free Cashflow von 35 bis 45 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2011 ist zudem erstmals die Ausschüttung einer Dividende geplant. Der QSC Vorstandsvorsitzende Bernd Schlobohm wirft seinen Blick noch weiter voraus: "Mittelfristig erschließen wir uns durch neue Angebote wie Housing und Hosting sowie eine innovative Cloud-Computing-Plattform attraktive Wachstums- und Ertragspotenziale."

(Jörg Schamberg)

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