Digitales Impfzertifikat

QR-Codes nicht in Sozialen Netzwerken verbreiten

Die Freude über das digitale Impfzertifikat und die zurückgewonnene Freiheit kann groß sein, doch Experten raten vom Teilen der QR-Codes in Sozialen Netzwerken ab. Es handelt sich um sensible Gesundheitsdaten, die in falsche Hände geraten könnten.

Christoph Liedtke, 15.06.2021, 13:34 Uhr (Quelle: DPA)
Corona Warn-App© AA+W / Adobe Stock

Beim digitalen Impfpass gilt, was auch beim gelben Heftchen gilt: Nicht einfach überall herumzeigen - und nicht über Social Media teilen oder Screenshots verschicken. Der Grund: Der QR-Code lässt sich ohne großen Aufwand in die Corona-Warn-App oder CovPass-App auf andere Telefone importieren. Dritte könnten so in den Besitz von gültigen Impfzertifikaten kommen.

Zertifikate nur für offizielle Anlässe nutzen

"Die Zertifikate sind kopierbar", sagt Holger Bleich vom c't-Magazin. Zwar würden Kopien und Fälschungen beim Abgleich mit der Check-App und einem Lichtbildausweis auffallen. Wie wichtig das an einzelnen Stellen mit der Kontrolle genommen werde, sei aber die Frage. Deswegen lautet sein Rat: Das Zertifikat eher für offizielle Anlässe wie Reisen oder im Grenzverkehr nutzen.

Im Alltag hilft manchmal skeptisches Nachfragen: "Wenn am Biergarten jemand den Impfstatus checkt, würde ich mir zeigen lassen, dass das auch wirklich die Check-App ist", sagt Bleich. Die CovPass-Check-App erkennt man am weißen App-Symbol mit blauem Schild - im Gegensatz zur CovPass-App mit blauem Symbol und weißem Schild. Checkt man mit ihr ein Impfzertifikat, erscheint auf dem Telefon der kontrollierenden Person ein grüner Haken - dazu Name, Nachname und Geburtsdatum der geimpften Person.

Günstige Handytarife finden
Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang