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Qooq: Tablet-PC für die Küche reist zur CES

Aus Frankreich angereist ist das feuerrote Tablet "Qoog". Android 4.0 und Vierkern-Power gibt es nicht, dafür ein interaktives Küchengerät, das Fettspritzern trotzen soll und mit Rezepten aushilft.

09.01.2012, 14:43 Uhr (Quelle: DPA)
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Eine rote Flunder für die Küche: Jean-Yves Hepp zeigt auf der Hightech-Messe CES in Las Vegas einen etwas anderen Tablet-PC. Das Qooq ist besonders robust gebaut, mit einem Metallgehäuse und einem Mineralglas-Display, damit es auch Fettspritzer und Küchendunst verkraften kann. Das Tablet für die Küche ist nicht der letzte Schrei der Technik, zeigt aber, wie diese Art der Computernutzung den digitalen Alltag erobert.

Küchen-Tablet mit Doppelkern

Das 270x160x25 Millimeter große und 900 Gramm schwere Qooq rechnet mit einem ARM Cortex A9-Dualcore-Prozessor mit 1 Gigahertz und zeigt seinem Besitzer auf einem 10,1 Zoll großen Display mehr als 3.500 Kochrezepte und 250 Kochvideos an. Das mit einem Linux-Betriebssystem bestückte Qooq liefert außerdem ein Radio, einen MP3-Player, Zugriffsmöglichkeiten auf soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter, eine E-Mail- und eine Wetter-Anwendung. 8 Gigabyte Speicherplatz bringt es von Haus aus mit, Zusatzbedarf lässt sich mit SD- und SDHC-Speicherkarten stillen.

"Sogar der Küchenchef im Elysee nutzt schon einen Qooq", freut sich Hepp im mondänen Casino-Hotel "Venetian", wo einige der Messeneuheiten vorab präsentiert werden.


Das etwas andere Tablet ist im November in Frankreich eingeführt worden, zu einem Preis von 349 Euro. Jetzt drängt der Hersteller in die englischsprachigen Länder; Deutschland soll erst danach an die Reihe kommen.

(Saskia Brintrup)

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