Nur noch Digitalempfang

PŸUR startet Analog-TV-Abschaltung in Sachsen ab Anfang Oktober

Sächsische Kabelhaushalte, die ihr TV- und Radioprogramm analog über den Kabelnetzbetreiber PŸUR empfangen, müssen sich jetzt sputen. Anfang Oktober startet die erste Welle zur Umstellung auf reinen Digitalempfang für TV und Radio. Betroffen sind Regionen in Nordwest- und Südwestsachsen.

Jörg Schamberg, 28.09.2018, 15:51 Uhr
PΫUR © Tele Columbus AG

Berlin – Der anstehende Monatswechsel bringt in einigen Regionen Sachsens für Kunden des Kabelnetzbetreibers PŸUR (Angebote von PŸUR) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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Änderungen beim Empfang des Kabelfernsehens mit. Ab Anfang Oktober schalten sowohl Kabelhaushalte in Südwest- sowie Nordwestsachsen auf digitalen Empfang um. Die Verbreitung der analogen TV- und Radio-Signale werde schrittweise eingestellt. Das Sächsische Landesmediengesetz sieht die Beendigung der analogen Übertragungen bis Ende 2018 vor.

Umstellungen in zwei Wellen Anfang Oktober und Mitte November

Die Umstellung auf ausschließlichen Digitalempfang erfolgt nach Unternehmensangaben in mehreren Wellen. In Südwestsachsen werde in einigen Netzen Anfang Oktober, in weiteren Netzen Mitte November umgestellt. Betroffen von der Umstellung sind unter anderem Kabelhaushalte in Schwarzenberg (1. Oktober), Plauen (6. Oktober) sowie Aue und Zwickau (13. November).

Auch in Nordwestsachsen schaltet PŸUR in der ersten Oktoberhälfte bzw. in der zweiten Novemberhälfte auf digitalen Empfang um. In der Region müssen sich etwa Kabelhaushalte unter anderem in Eilenburg, Schkeuditz, Delitzsch, Grimma und Wurzen (jeweils Anfang Oktober) sowie beispielsweise in Leipzig (Mitte November) rechtzeitig ein geeignetes digitales Empfangsgerät wie einen Digital-Receiver besorgen. Tauchen in der Kanalliste nicht mehr als 32 Kanäle auf, so sei dies ein deutlicher Hinweis, dass man die Programme analog empfange.

Das müssen Kabel-TV-Kunden beachten

Besitzer alter Röhrenfernseher sowie Nutzer von Flachbildfernsehern der ersten Generation, die vor 2010 angeschafft wurden, benötigen laut PŸUR zumindest einen DVB-C-Receiver, um weiterhin alle Programme zu empfangen. Die Mehrheit der Kabelhaushalte empfange jedoch bereits jetzt schon das digitale TV-Signal. Auch der Radioempfang erfolgt künftig nur noch digital. Wenn der Wechsel auf den klassischen UKW-Antennenempfang nicht infrage komme, könne ein DVB-C-Radiotuner verwendet werden, der an den Toneingang der Stereoanlage angeschlossen wird.

Genaue Details zum Umschalttag teilt der Kabelnetzbetreiber den Kunden schriftlich per Brief und in Zusammenarbeit mit Vermietern per Aushang im Hausflur mit. Durch den Wegfall der analogen Signale werde Platz für mehr HD-Sender sowie zur weiteren Beschleunigung der Breitband-Internetanschlüsse frei.

Online informiert der Kabelnetzbetreiber zudem unter www.pyur.com/digital über die Umstellung.

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