Digital statt Analog

PŸUR beginnt mit Abschaltung von Analog-TV in Bayern

Im Großraum München starten der Kabelnetzbetreiber PΫUR und das Tochterunternehmen KMS Anfang September mit der Abschaltung des analogen TV- und Radiosignals. Was müssen Kabelkunden nun beachten?

PΫUR © Tele Columbus AG

Berlin/München - Der Kabelnetzbetreiber PΫUR (www.pyur.com Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) startet mit der schrittweisen Abschaltung der analogen Fernseh- und Radiosignale in seinen Kabelnetzen. In Bayern muss dies laut Bayerischem Landesmediengesetz bis spätestens Ende 2018 erfolgen. Ab Anfang September schalten daher PΫUR und das Tochterunternehmen Kabel & Medien Service KMS in der Region München auf die rein digitale Signalverbreitung um. Wer Fernsehen noch analog schaut, muss sich ein digitales Empfangsgerät besorgen.

Analog-Abschaltung im Raum München im September und Oktober

Die Umschaltung in Stadt und Region München erfolge bei PΫUR und KMS nach Unternehmensangaben in zwei Wellen. Der Beginn wird Anfang September gemacht, weitere Termine sind für Mitte Oktober geplant.

Überblick über wichtige Umstellungstage:

  • 4. September 2018: Markt Schwaben (Landkreis Ebersberg)
  • 5./6. September 2018: Landkreis Fürstenfeldbruck
  • 15./16. Oktober 2018: Stadt München und Landkreise München und Dachau
  • 23. Oktober 2018: Dorfen (Landkreis Erding)

PΫUR informiert Kunden über Abschaltung von Analog-TV

Die PΫUR-Kunden würden per Brief oder durch Aushang im Hausflur über die genauen Umschalttage für die einzelnen Fernsehnetze informiert. Bereits drei Wochen vor dem jeweiligen Umschalttag gebe es in analog empfangenen TV-Programmen Laufbandeinblendungen mit weiteren Hinweisen. Online hält PΫUR unter www.pyur.com/digital weitere Informationen über die Umstellung auf ausschließliches Digital-TV bereit.

Der Kabelnetzbetreiber verweist auf den Vorteil durch den Wegfall der analogen Signale: Dadurch ergebe sich mehr Platz für HD-Sender. Außerdem lassen sich frei gewordene Kapazitäten für schnellere Breitband-Internetanschlüsse nutzen.

Was müssen Kabel-TV-Kunden nun tun?

Wer noch einen alten Röhrenfernseher oder einen vor 2010 erworbenen Flachbildfernseher besitzt, werde mindestens einen DVB-C-Receiver benötigen, damit weiterhin alle Programme empfangen werden können. Waren bislang lediglich nicht mehr als 32 Programme in der Kanalliste verfügbar, so sei dies ein deutlicher Hinweis darauf, dass analoges Fernsehen genutzt werde. PΫUR betont, dass die zuvor analog verbreiten Fernsehprogramme weiterhin digital empfangbar sind.

Nach Angaben des Kabelnetzbetreibers würde die Mehrheit der Fernsehhaushalte ihre Programme ohnehin bereits digital empfangen. Ist beispielsweise "One", der Digitalkanal der ARD, verfügbar, so empfängt man das TV-Programm digital. Für Digital-TV-Kunden könnte am Umschalttag eventuell ein Sendersuchlauf erforderlich sein.

Radioübertragung im Kabelnetz künftig ebenfalls nur noch digital

Auf digitale Technik wird nicht nur die Übertragung des Fernsehsignals umgestellt, auch die UKW-Radioübertragung im Kabelnetz steht vor ihrem Ende. Kunden, die ihre Stereoanlage direkt an der Kabeldose angeschlossen haben, müssen sich jetzt umstellen. Erforderlich ist ein DVB-C-Radiotuner, der sich an den Toneingang der Stereoanlage anschließen lässt. Oder aber UKW wird klassisch per Antenne empfangen.

Details zum Angebot von PΫUR finden sich online unter www.pyur.com Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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Jörg Schamberg

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