Sat-TV

ProSiebenSat.1: Alle Sender auch künftig in SD über Astra empfangbar

Die TV-Sender der Mediengruppe ProSiebenSat.1 werden auch in Zukunft unverschlüsselt in SD-Qualität über den Astra-Satelliten von SES verbreitet. Beide Seiten vereinbarten eine Verlängerung ihrer Partnerschaft.

Jörg Schamberg, 15.11.2017, 10:46 Uhr
ProSiebenSat.1© ProSiebenSat.1 Media SE

Unterföhring – Der Trend geht in Richtung HD-Fernsehen. Der Empfang der Sender der Mediengruppe ProSiebenSat.1 wird aber auch künftig in SD-Qualität über Satellit möglich sein. Die ProSiebenSat.1 Media SE und der Satellitenbetreiber SES haben ihre langjährige Partnerschaft verlängert. Dies teilte ProSiebenSat.1 am Mittwoch mit.

Weiterhin unverschlüsselter SD-Empfang über Astra-Satellit

Dank Abschluss eines neuen Distributionsvertrages mit SES können Sat-Haushalte nach Unternehmensangaben weiterhin sämtliche Sender in Standardauflösung und unverschlüsselt über die Orbitalposition Astra 19,2° Ost empfangen. Konkret wurde durch die Vereinbarung die SD-Verbreitung der Sender ProSieben, SAT.1, kabel eins, sixx, SAT.1 Gold, ProSieben MAXX, kabel eins Doku und der SAT.1 Regionalfensterprogramme in Bayern und Nord-Rhein-Westfalen geregelt.

46 Prozent der TV-Zuschauer in Deutschland empfangen Programme per Satellit

Für die Sendergruppe ist die Verbreitung über Satellit sehr wichtig: "46 Prozent der TV-Zuschauer in Deutschland empfangen unsere Programme über Satellit – immer mehr Haushalte auch in höchster HD-Qualität über die SES-Plattform HD+. Mit der neuen Vereinbarung sichern wir weiterhin die hohen Reichweiten unserer Free-TV-Sender über Satellit in Standardauflösung", erklärt Nicole Agudo Berbel, Chief Distribution Officer und Executive Vice President Digital Publishing ProSiebenSat.1 Media SE. Christoph Mühleib, Geschäftsführer von Astra Deutschland betont, dass ProSiebenSat.1 einer der wichtigsten Kunden für das Unternehmen sei. "Satellit ist und bleibt der einzige Übertragungsweg, der Zuschauern die gesamte Bandbreite der Programme ohne monatliche Zusatzkosten ermöglicht", so Mühleib.

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