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Pressy: Android im Schlafmodus per Taste steuern

Pressy wird in die Klinkenbuchse gesteckt, wo sonst der Stecker des Headsets Platz findet. Nur 0,7 Millimeter ragt die Taste dann aus dem Gehäuse heraus. Sie kann bedient werden, ohne hinzuschauen und ohne das Smartphone aufzuwecken.

30.08.2013, 18:10 Uhr
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Nimrod Back und Boaz Mendel hatten eine Idee: Über eine kleine Taste, die in die Audiobuchse gesteckt wird, lässt sich ein Android-Smartphone steuern, dessen Bildschirm deaktiviert wurde. Über Kickstarter haben sie am 28. August um eine Startfinanzierung gebeten. 40.000 Dollar wollten sie haben, in Kürze ist bereits ein Vielfaches zusammengekommen. Im März 2014 wird Pressy, die Extra-Taste fürs Smartphone, nun erscheinen.

Ragt nur 0,7 mm aus dem Gehäuse

Pressy wird in die Klinkenbuchse gesteckt, wo sonst der Stecker des Headsets Platz findet. Nur 0,7 Millimeter ragt die Taste dann aus dem Gehäuse heraus. Sie kann bedient werden, ohne hinzuschauen und ohne das Smartphone aufzuwecken. Es gibt zwei Druckstufen und die dazugehörige Android-App kann eine Sequenz aus bis zu drei Aktionen interpretieren.

Auf diese Weise lässt sich ein Anruf entgegennehmen oder das Smartphone lautlos stellen, ein Foto aufnehmen oder das Fotolicht einschalten, um es als Taschenlampe zu nutzen. Auch komplexere Aktionen wie ein Foto aufnehmen und direkt bei Facebook einstellen soll mit einem Knopfdruck möglich sein – ohne hinzuschauen. Über eine API werden andere Entwickler Pressy auch in ihre Apps integrieren können.

Auch mit Headset zu nutzen

Pressy lässt sich ebenfalls nutzen, wenn das Headset eingestöpselt ist. Dann wird einfach der Knopf im Headset als Pressy interpretiert. Der eigentliche Pressy-Stecker muss dann anderweitig verstaut werden, die beiden Entwickler bieten dafür eine Halterung, die sich am Schlüsselring tragen lässt.

In der einfachen Ausführung soll Pressy 17 Dollar kosten. Wer den Entwicklern diese Summe über Kickstarter zukommen lässt, erhält den Pressy, sobald er erscheint. Die Verschickung nach Deutschland kostet zusätzlich 5 Dollar.

(Peter Giesecke)

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