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Premiere Flex: Pay-TV ohne Vertragsbindung

Premiere beschreitet neue Wege. Ab dem kommenden Montag, 4. Dezember, kann das Programm des Pay-TV-Senders auch auf Prepaid-Basis angeschaut werden.

27.11.2006, 13:38 Uhr
Browser© Diego Cervo / Fotolia.com

Der Münchner Pay-TV-Sender Premiere macht sich auf zu neuen Ufern. Neben dem bekannten Abo-Modell mit einem oder zwei Jahren Vertragslaufzeit wird ab dem kommenden Montag, 4. Dezember, auch ein Prepaid-Modell angeboten. Premiere Flex kommt ohne Abonnement aus und wird zum Start in ausgewählten Fachhandelsketten erhältlich sein. Premiere versucht mit dem Angebot das seit mehreren Quartalen rückläufige Pay-per-View-Geschäft wieder auf Kurs zu bringen.
Prepaid-Pay-TV
"Pay-TV für zwischendurch", so könnte man das neue Angebot von Premiere zusammenfassen, das pünktlich zum Weihnachtsgeschäft neu auf den Markt kommt. Premiere Flex orientiert sich am Abrechnungsmodell der erfolgreichen Prepaidkarten auf dem Mobilfunkmarkt. Flex-Kunden müssen Guthaben in Höhe von 25, 50 oder 75 Euro auf ein Konto laden und können dieses eingezahlte Geld nutzen, um ausgewählte Filme oder Sport-Events aus dem Premiere-Programm sehen zu können. Es sollen sowohl ganze Programmpakete als auch Filme im Einzelabruf und Tagestickets für Sportübertragungen nutzbar sein, teilte Premiere heute mit. Eine monatliche Grundgebühr fällt nicht an.
Interessant ist das Angebot letztlich aber nur für Wenignutzer. Ein ganzes Programmpaket (erhältlich ab Januar 2007) kostet im Flex-Tarif monatlich satte 20 Euro. Wer sich ein Jahr fest an Premiere bindet, muss 14,98 Euro im Monat zahlen, bei einer Vertragsbindung von zwei Jahren werden pro Paket 9,99 Euro fällig. Kombi-Rabatte werden nur Vertragskunden gewährt. Einzeltickets für Filme kosten zwei beziehungsweise drei Euro, ein Tagesticket aus dem Sport-Programmangebot ist für fünf Euro erhältlich.
Nutzunentgelt beachten
Premiere Flex ist ab dem 4. Dezember direkt über die Premiere-Homepage erhältlich. In der Einführungsphase wird darüber hinaus mit ausgewählten Partnern wie amazon.de, Payback und real zusammengearbeitet. Nach Aktivierung des Erstguthabens werden für ein Jahr zwölf Euro als so genannte Smartcard-Nutzungsbebühr vom Prepaidkonto abgebucht. Voraussetzung zur Nutzung ist ein Digital-Receiver, der auf Wunsch auch über Premiere bestellt oder im Fachhandel erworben werden kann.

(Hayo Lücke)

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