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Premiere: 250 Kunden wollen gemeinsam klagen

Die Verbraucherzentrale Hamburg will juristisch mit einer Sammelklage gegen den Bezahlsender Premiere vorgehen. Der Streit dreht sich um die Smartcard.

20.11.2006, 13:03 Uhr
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Die Hamburger Verbraucherzentrale will mit einer Sammelklage gegen den Bezahlsender Premiere vorgehen. Dies berichtet die "WirtschaftsWoche" in ihrer Online-Ausgabe. Laut Bericht will die Verbraucherzentrale auf diesem Weg die Ansprüche von 250 Premiere-Kunden geltend machen, die ihre Verträge gekündigt hatten.
Smartcard zurück geschickt...
Die Sammelklage solle in den kommenden Tagen zugestellt werden, sagte der Geschäftsführer der Hamburger Verbraucherzentrale, Günter Hörmann, dem Magazin. Die betroffenen Premiere-Kunden hätten mit der Kündigung vertragsgemäß ihre Smartcard zurück geschickt, die für den Empfang der Premiere-Programme zur Verfügung gestellt wird. Bei Premiere jedoch hieß es, man habe die Karten nicht erhalten.
...und nicht angekommen?
Den betroffenen Kunden wurden daraufhin je 35 Euro Schadenersatz in Rechnung gestellt. Laut Verbraucherzentrale zu Unrecht, doch für den einzelnen Kunden würde sich eine Klage aufgrund des geringen Betrags nicht lohnen. Darum habe sich die Verbraucherzentrale die Forderungen abtreten lassen, sagte Hörmann der Wirtschaftswoche. Premiere wies unterdessen die Vorwürfe zurück und versicherte laut Bericht, kulant zu sein, wenn der Kunde glaubhaft versichern könne, die Smartcard verschickt zu haben.

(Denise Bergfeld)

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