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Preisverfall erwartet: Smartphone und Handy 2014 billiger

Gute Nachrichten für Verbraucher: Die Preise für Handys, Smartphones und Tablets werden 2014 voraussichtlich weiter fallen. Vor allem bei günstigen Tablets erwartet das Marktforschungsunternehmen Gartner im laufenden Jahr einen Trend zu preisgünstigeren Geräten. Der Absatz von High-End-Devices werde hingegen nicht so stark wachsen.

01.07.2014, 17:16 Uhr (Quelle: DPA)
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Die Preise für Smartphones und Computer fallen noch schneller als selbst von Experten erwartet. Konsumenten bekommen die Geräte im Durchschnitt günstiger, während Hersteller mit geringeren Umsätzen rechnen müssen.

Experten: Käufer sparen weltweit 12 Milliarden Dollar durch Preisverfall

Die renommierte Analysefirma Gartner korrigierte damit teilweise seine eignen Berechnungen vom Jahresbeginn. Er erwartet für das laufende Jahr weltweit 685 Milliarden Dollar Umsatz mit Smartphones, Notebooks und Tablets. Noch im Januar hatte Gartner mit einem Umsatz von 697 Milliarden Dollar gerechnet. Der Unterschied von 12 Milliarden Dollar sei auf einen starken Preisverfall zurückzuführen, sagte Richard Gordon, Vizepräsident bei Gartner. "Der Wandel bei den Durchschnittspreisen passiert schneller, als wir dachten."

Besonders interessant zu wissen für Konsumenten: Selbst günstige Smartphones oder Notebooks hätten heute fast dieselben Funktionen wie teure Geräte. Das drückt laut Gartner die Verkaufspreise. Außerdem erreichten Smartphones und Tablets mittlerweile einen Massenmarkt, in dem viele Menschen eher zu günstigeren Geräten griffen.

Folglich senkte Gartner seine Prognose für die gesamten IT-Ausgaben um 28 Milliarden Dollar. Für 2014 rechnen die Analysten nun mit einem weltweiten Umsatz von 3,75 Billionen Dollar. Das wäre ein Plus von 2,1 Prozent. Neben den Gerätepreisen purzeln demnach auch die Umsätze mit Telekommunikations-Diensten schneller als zuvor erwartet. Mit 1,63 Billionen Dollar machen die Telekom-Dienste dennoch weiterhin den größten Batzen der IT-Ausgaben aus.

(Michael Frenzel)

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