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Porno-Abmahnwelle vorerst gestoppt: Redtube erwirkt einstweilige Verfügung

Wie die "Frankfurter Rundschau" in ihrer Online-Ausgabe berichtet, hat der Anbieter redtube.com eine einstweilige Verfügung gegen den Rechteinhaber erwirkt, der Zehntausende Nutzer abgemahnt hatte.

22.12.2013, 14:09 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Weitere Neuigkeiten im Fall Redtube: Nachdem das Landgericht Köln im Fall der Porno-Abmahnungen bereits zurückgerudert ist, wird nun bekannt, dass der Anbieter Redtube eine einstweilige Verfügung gegen den Rechteinhaber erwirkt hat. Das berichtet die "Frankfurter Rundschau" auf ihrer Website.

Keine weiteren Abmahnschreiben zulässig

Dem Bericht zufolge hat Redtube vor dem Hamburger Landgericht eine einstweilige Verfügung gegen The Archive AG, die Rechteinhaberin, erwirkt, die nun keine weiteren Abmahnschreiben an die Nutzer mehr versenden darf, in denen eine Verletzung des Urheberrechts der The Archive AG vorgeworfen wird. Das gelte für alle Videos auf der Plattform, "an denen die Firma The Archive AG Urheberrechte geltend macht."

Mit dieser Entscheidung sehe es die Plattform als erwiesen an, dass sich Streaming-Webseiten "unbesorgt" besuchen ließen, schreibt die "Frankfurter Rundschau". Bei Juristen ist laut der Nachrichtenagentur dpa umstritten, ob die Zwischenspeicherung von Filmen auf der Festplatte schon eine Urheberrechtsverletzung darstellt oder nicht.

(Saskia Brintrup)

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