"Polizei-WhatsApp"

Polizei: Bayern startet Messenger für Streifenbeamte

Die bayrische Polizei will seinen Beamten in Zukunft einen eigenen Messengerdienst zur Verfügung stellen. Die Aktion beginnt zunächst als Pilotprojekt.

Marcel Petritz, 26.05.2017, 10:30 Uhr (Quelle: DPA)
Polizei© lassedesignen / Fotolia.com

Nürnberg - Die bayerische Polizei setzt bei ihren Ermittlungen künftig stärker auf digitale Hilfsmittel. Dazu gibt Landesinnenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag in Nürnberg den Startschuss für einen Messengerdienst für Streifenbeamte.

Bis 2018 in allen Streifenwagen

Die Aktion läuft zunächst als Pilotprojekt flächendeckend in Mittelfranken, nachdem es in München bereits Testläufe gegeben hatte. Bis 2018 soll jeder Streifenwagen mit der Technik ausgerüstet sein.

Über den Messengerdienst sollen zum Beispiel Ermittlungshinweise und Fahndungsfotos an Beamte im Einsatz übermittelt werden. Dazu würden sie auf spezielle Smartphones zugreifen, auf denen ein eigens für die Polizei programmierter Messengerdienst installiert sei, erklärte ein Polizeisprecher. Der Dienst werde von Servern gesteuert, die vor fremdem Zugriff besonders geschützt seien.

Deutschlandweit einmaliges Projekt

Die Polizei in Bayern sprach von einem deutschlandweit einmaligen Projekt. Die Bundespolizei hatte allerdings bereits im November 2016 erklärt, die Einführung eines eigenen Messenger-Dienstes vorzubereiten.

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