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Plesk: Windows-Version zieht nach

In der Version 8.1 der beliebten Kontrollsoftware für Webserver zieht die Windowsversion mit dem Linuxderivat gleich und eröffnet so neue Möglichkeiten.

12.12.2006, 13:01 Uhr
Internet© Anterovium / Fotolia.com

Die neue Ausgabe von SWsofts Plesk fügt der Windows-Version zahlreiche Features hinzu, die bereits aus der Linux-/Unix-Version bekannt sind. Damit können Hostingunternehmen ihren Kunden vergleichbare Lösungen auf beiden Plattformen anbieten.
Freie Auswahl
Ab sofort ist die Wahl des Betriebssystems egal - zumindest, was die Systemkontrolle angeht. Ob Windows oder Linux - Plesk bietet auf beiden Betriebssystemen die gleichen Features. "Die Linux-Version auf die Windows-Plattform zu bringen, markiert einen großen Wendepunkt für SWsoft und den Hostingmarkt", sagt Geschäftsführer Soeren von Varchmin.
Plesk 8.1 biete jetzt auf den beiden Plattformen Linux und Windows verbesserte Möglichkeiten für Provider, Reseller und Endkunden, das System anzupassen und zu verwalten. Zahlreiche neue Funktionen von Plesk 8.1 für Windows, die bislang nur in Plesk 8.0 für Linux beziehungsweise Unix verfügbar waren, sollen die Benutzerfreundlichkeit weiter verbessern und das Systemmanagement für Administratoren und Kunden erleichtern. Plesk 8.1 für Linux und Unix biete zudem mehrere wichtige Updates, wie neuen Feinschliff für die anpassbare Desktop-Oberfläche, ein neues News-Management und Unterstützung für "Fedora Core 5".
Mehr vServer möglich
Darüber hinaus gibt der "Plesk Desktop" Administratoren und Kunden schnellen Zugriff auf Managementfunktionen und direkten Zugang zu wichtigen Informationen und Statistiken. Eine verbesserte Integration von Virtuozzo erlaubt es, mehr Kunden effizienter zu verwalten. Dadurch können die Anwender bis zu 15 Prozent mehr virtuelle Umgebungen pro physikalischem Server betreiben.
Der Acronis True Image Server 9.1 bietet zudem eine Integration mit Acronis True Image 9.1, mit der Administratoren schneller und einfacher serverseitige Sicherungen und Systemwiederherstellungen durchführen können, ohne den laufenden Betrieb unterbrechen zu müssen. Der Autoinstaller ermöglicht in der neuen Version 3, eine Vielzahl an Servern effizienter und kostensparender einzusetzen. Die neue Architektur verbessert die Nachverfolgung von Abhängigkeiten und beschleunigt die Installation, um den Support für neue Betriebsysteme zu vereinfachen.

(Stephan Humer)

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