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PIN für Patientendaten gefordert - Krankenkassen sollen Schutz im Netz verbessern

Sensible Patientendaten sollen im Internet in Zukunft besser geschützt werden. Dies fordert der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn von den gesetzlichen Krankenkassen.

27.06.2014, 15:16 Uhr (Quelle: DPA)
Internet© arquiplay77 / Fotolia.com

Der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn hat die gesetzlichen Krankenkassen aufgefordert, sensible Patientendaten im Internet besser zu schützen. "Die Kassen müssen hier dringend die Sicherheit erhöhen. Beispielsweise durch Einführung eines Pin/Tan-Verfahrens analog zum Online-Banking", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion der "Rheinischen Post" (Freitag).

Versichertennummer und Geburtsdatum reichen zur Abfrage

"Versicherte sollen sich online informieren können, was für sie abgerechnet wird", sagte Spahn. "Aber das muss natürlich absolut sicher sein, bei so sensiblen Daten darf Betrug nicht so einfach gemacht werden."

Spahn reagierte damit auf das Problem, dass Patientenquittungen über ärztliche Behandlungen, Diagnosen und verordnete Medikamente auf der Internetseite der Barmer GEK auch von Fremden mühelos einsehbar sein können, wenn diese Namen, Versichertennummer und Geburtsdatum des Versicherten kennen. Die Kasse hat dem Bericht zufolge bereits angekündigt, die internen Kontroll- und Sicherheitsvorschriften zu überprüfen und gegebenenfalls zu verschärfen.

(Marcel Petritz)

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