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Peter zahlt künftig nur noch zehn Minuten

Nicht-registrierte Nutzer dürfen statt wie biser 30 nur noch zehn Minuten telefonieren. Großer Ansturm sorgt für längere Wartezeiten vor dem Telefongespräch.

19.11.2007, 10:32 Uhr
Video Chat© Monkey Business / Fotolia.com

Peter zahlt und zahlt und zahlt. Nach eigenen Angaben haben seit dem Start von Peterzahlt im Juli 2006 bereits mehr als drei Millionen Menschen die Möglichkeit zu einem kostenlosen und werbefinanzierten Telefonat genutzt. Und es werden scheinbar immer mehr. Die Folge sind längere Warteschlangen vor Gesprächsbeginn mit mehr als 2.000 Nutzern.
Einschränkungen
Um den großen Kundenansturm zu bewältigen, dürfen nicht registrierte Kunden ab sofort anstatt wie bisher 30 nur noch zehn Minuten lang telefonieren. Eine weitere Einschränkung: Vieltelefonierer werden gezielt mit Hilfe von Warteschlangen gebremst, um auch anderen Nutzern die Chance auf eine Telefonat zu geben. Für registrierte Kunden gelten die neuen Einschränkungen allerdings nicht. Sie können weiterhin maximal 30 Minuten am Stück telefonieren.
Telefonjoker hilft bei Wartezeit
Was in Ratesendungen wie "Quiz-Taxi" und "Wer wird Millionär" bestens funktioniert, soll auch bei Peterzahlt helfen. Mit einem Telefonjoker können registrierte Kunden bei längeren Wartezeiten einmal pro Tag die komplette Schlange überspringen und ihr Gespräch sofort beginnen. Allerdings ist die Gesprächszeit dann ein wenig reduziert.
Weihnachtsaktion
Im Dezember überrascht das Münchner Unternehmen seine Kunden erneut mit einer Sonderaktion. Wie Peterzahlt auf seiner Internetseite ankündigt, gibt es zu Weihnachten wieder kostenlose Mobilfunkgespräche. Ob die Nutzer dann wieder 15 Minuten lang kostenlos ins deutsche Mobilfunknetz telefonieren dürfen, will der VoIP-Anbieter allerdings noch nicht verraten.

(Michael Friedrichs)

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