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Pepphone macht Rufnummern jetzt lang

Der Hamburger VoIP-Anbieter führt eine neue Option ein, mit der Kunden ihre portierten Rufnummern verlängern können, um so mehrere Nebenstellen einrichten zu können.

12.04.2007, 10:01 Uhr
Internettelefonie© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Bei Pepphone gibt es wieder Neuigkeiten, die insbesondere Geschäftskunden interessieren dürfte. Die Hamburger bieten ihren Kunden jetzt an, portierte Rufnummern zu verlängern. Wer eine oder mehrere Rufnummern zu dem VoIP-Anbieter mitnimmt, kann diese auf Wunsch um zahlreiche Nebenstellen erweitern, unabhängig davon, ob es sich um Analog- oder ISDN-Rufnummern handelte.
Rufnummern lang ziehen
So wird ein Anlagenanschluss abgebildet, indem an die ursprüngliche Rufnummer des Kunden eine Null angehängt wird. Aus der ursprünglichen Rufnummer 02233-12345 würde dann die Hauptnummer 02233-12345-0. Zusätzlich erhält der Kunde die Durchwahlen -10 bis -99, die dann einzeln auf beliebige SIP-Nebenstellen bei Pepphone eingerichtet werden können. Für einen Primärmultiplex-Anschluss hängen die Hamburger drei Stellen an die ursprüngliche Rufnummer und gewähren jeweils Durchwahlen von -100 bis -999, wobei die maximale Rufnummernlänge auf 16 Stellen beschränkt ist. Die entstandenen Nebenstellen des Anlagen- oder Primärmultiplex-Anschlusses können alternativ auch für den Fax2Mail-Service genutzt werden.
Flexibles Routing
Das ebenfalls neu eingeführte DDI-Routing sorgt außerdem dafür, dass Betreiber eines eigenen Asterisk-Servers jede einzelne Rufnummer auf eine Nebenstelle des Servers weiterleiten können. DDI steht für "direct dialing in" und ist die englische Bezeichnung für Durchwahl. So bleibe die gesamte, interne Nebenstellenverwaltung in der Hand des Kunden, heißt es in der Pepphone-Mitteilung. Faxe die über das Pepphone Fax2Mail-Angebot eingehen, werden zudem im Online-Kundenbereich gespeichert, so dass sie über die Pepphone-Website erreichbar sind. Bald soll es dafür ein Update geben, mit dem dann auch Faxe an mehrere E-Mail-Adressen verteilt werden können. Künftig gebe es auch einen Mail2Fax-Service, heißt es aus Hamburg. Man arbeite momentan an einer entsprechenden Lösung.
Zur Einführung der neuen Rufnummernverlängerung und des DDI-Routings ist der Service kostenlos. Wer derzeit das Angebot bestellt, zahlt nur das übliche Portierungsentgelt von einmalig 49 Euro brutto je Anschluss. Die Zusatzfunktion Fax2Mail gibt es für 3,99 Euro brutto im Monat pro Rufnummer.

(Aleksandra Leon)

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