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PC-Arbeit in Deutschland weiter auf dem Vormarsch

Der Computer setzt sich in Deutschland in immer mehr Branchen durch. Jeder sechste Beschäftigte arbeitet im Job mit einem PC. Europaweit nimmt Deutschland keine Spitzenposition ein.

09.08.2010, 12:33 Uhr (Quelle: DPA)
Internet© rajareddy / Fotolia.com

Der Computer ist zum zentralen Werkzeug am Arbeitsplatz geworden: Nach einer Umfrage des Fachverbands Bitkom arbeiten 61 Prozent der Beschäftigten in Deutschland regelmäßig am PC. Bei einer ähnlichen Erhebung vor sieben Jahren waren es erst 44 Prozent gewesen, wie der Verband am Montag in Berlin mitteilte.

PC-Einsatz in immer mehr Branchen

"Der PC gewinnt auch jenseits der typischen Bürojobs immer mehr an Bedeutung", erklärte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Selbst im verarbeitenden Gewerbe werde der Computer von 58 Prozent der Beschäftigten regelmäßig genutzt. Die höchste PC-Dichte gibt es aber in der Medien- und Kulturbranche mit 92 Prozent. Danach folgen die Energiebranche mit 82 Prozent und der Handel mit 71 Prozent. Am Bau ist der Computer am geringsten verbreitet: Hier arbeiten nur 28 Prozent der Beschäftigten am Computer.

Im EU-Vergleich liegt Deutschland nach Angaben von Bitkom auf dem sechsten Platz hinter Ländern wie Finnland (71 Prozent), Schweden (68 Prozent) und Norwegen (66 Prozent). Schlusslicht ist Bulgarien, wo nur 20 Prozent der Beschäftigten regelmäßig am Computer arbeiten. Seit dem Jahr 2003 hat sich Deutschland von Rang Zwölf kontinuierlich nach oben gearbeitet.

Starkes Gefälle bei der PC-Nutzung innerhalb Europas

Europaweit nutzen in den 27 EU-Mitgliedsstaaten durchschnittlich 51 Prozent der Beschäftigten einen PC bei der Arbeit. "Es gibt ein extremes Gefälle bei der beruflichen PC-Nutzung innerhalb Europas, das im Sinne einer ausgeglichenen Regionalstruktur abgebaut werden muss", so Scheer. Die Intensität der IT-Nutzung bestimme maßgeblich die Innovationskraft einer Volkswirtschaft.

(Jörg Schamberg)

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