News

PayPal: Zehn Millionen Kunden in Deutschland

Innerhalb von zwei Jahren konnte der E-Payment-Anbieter die Anzahl der Kundenkonten von fünf Millionen verdoppeln. In Deutschland startete das Unternehmen im Jahr 2004.

17.03.2009, 13:35 Uhr
Internet© arquiplay77 / Fotolia.com

Im Februar 2004 startete das US-Unternehmen für elektronische Zahlungsabwicklung PayPal mit einer deutschen Website. Inzwischen hat die eBay-Tochter hierzulande zehn Millionen Kundenkonten.
Täglich 100.000 Transaktionen
PayPal wurde im Juni 2004 bei eBay.de integriert und konnte bereits drei Jahre später fünf Millionen Kundenkonten verzeichnen. Für die Verdoppelung der Konten wurden zwei weitere Jahre benötigt. "In Deutschland haben uns über 20.000 Online-Händler als Zahlungsmöglichkeit integriert und wir wickeln täglich mehr als 100.000 Transaktionen ab", erklärt Dominik Dommick, Senior Director Marketing bei PayPal Deutschland.
PayPal gewährleiste die Sicherheit der Käufer, indem vertrauliche Finanzdaten lediglich einmal bei der kostenlosen Kontoeröffnung hinterlegt werden müssen. Für jeden weiteren Bezahlvorgang brauche sich der Nutzer dann nur noch mit seinem persönlichen Passwort und der eigenen E-Mail-Adresse in sein PayPal-Konto einzuloggen. Sicherheitsrelevante Daten würden nicht zwischen Händler und Käufer ausgetauscht. Laut PayPal bevorzugen Händler den E-Payment-Anbieter wegen der Umsatz steigernden Wirkung. Diese läge allein durch die Integration von PayPal zwischen sieben und 13 Prozent. Der Bezahlvorgang sei in der Regel in Sekundenschnelle abgewickelt, so dass die Ware umgehend verschickt werden könne.
Internetbezahlsysteme nur geringer Anteil
Innerhalb von PayPal stehen Nutzern die lokal beliebtesten Zahlungsmethoden zur Verfügung. In Deutschland können PayPal-Nutzer Lastschrift, Kreditkarte und Online-Überweisung mittels giropay nutzen. Zusätzlich kann aus Guthaben auf dem PayPal-Konto gezahlt werden.
Nach einer Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom und der Meinungsforscher von Forsa aus dem vergangenen Jahr, zahlen deutsche Kunden beim Shoppen im Internet immer noch eher konventionell. Am häufigsten wurde per Rechnung oder Vorauskasse gezahlt (je 31 Prozent), vor der Einzugsermächtigung (18 Prozent), Nachnahme und Kreditkarte (16 und 15 Prozent). Der Anteil der speziellen Internetbezahlsysteme wie Paypal, T-Pay oder Click and Buy wächst zwar, ist aber im Vergleich noch relativ klein. Lediglich 11 Prozent und damit jeder neunte Online-Käufer wählte diese Zahlungsmethode.

(Michael Posdziech)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang