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Patentantrag: Bringt Apple bald die iWatch?

Mobilfunk-Pionier Apple ist immer für eine Überraschung gut. Neuer Coup aus Cupertino ist offenbar die iWatch mit flexiblem Display. Ein Patentantrag erhärtet den Verdacht diverser US-Medien.

23.02.2013, 09:01 Uhr
Apple© Apple

Neuester Coup von Mobilfunk-Vorreiter Apple ist möglicherweise die Smartphone-Uhr iWatch. Mit einem Antrag beim US-Patent- und Markenamt erhärten sich entsprechende Gerüchte aus der US-Medienwelt. Darin wird eine "bistabile Feder mit flexiblem Display" erwähnt. Eingereicht wurde der Antrag bereits 2011, schreibt "Spiegel Online". Mit einem biegsamen Display würde sich die iWatch von Konkurrenzprodukten absetzen. Auch Samsung soll den Uhrensektor für sich entdeckt haben und an einer Smartphone-Uhr werkeln.

Biegsames Display wäre einzigartig

Der Patentantrag enthält nur wenige Zeichnungen. Offenbar sollen die Nutzer den Zeitmesser sowohl flach – beispielsweise auf dem Tisch - als auch ums Handgelenk gerollt nutzen können. Mit dabei sind laut Patentantrag WLAN, Batterie und Speicherchip – aber kein Prozessor.

Ein "Kommunikations-Link" zu einem "tragbaren elektronischen Gerät" weist darauf hin: Die Uhr ist kein Smartphone im eigentlichen Sinne, sondern eher eine Fernbedienung mit Bildschirm für iPhone, iPad oder iPod. Denkbar wäre somit etwa, dass die Nutzer mit einem Fingertipp auf die iWatch am Handgelenk neue Facebook-Nachrichten über eine App abrufen können, die auf dem iPhone installiert ist.

Andere Anbieter verkaufen bereits Uhren, die sich mit dem Smartphone verbinden können, allerdings ohne biegsames Display. So hat Sony eine "Smartwatch" im Angebot, die auf Anrufe oder Nachrichten aufmerksam machen kann. Eine ähnliche Idee steckt auch hinter der italienischen "i'm Watch".

Weitere Geräte wie das US-Projekt "Pebble" sind auf dem Weg. Google will einen noch radikaleren Weg mit der Computerbrille Google Glass einschlagen, die Informationen direkt vor das Auge des Nutzers einblendet. Mitgründer Sergey Brin ist als Verfechter des Projekts bekannt.

Apple hat jedoch auch viele Prototypen und Design-Studien getestet, die nicht auf den Markt gekommen sind. Deshalb müssen auch korrekte Informationen über Tests nicht unbedingt bedeuten, dass ein solches Gerät tatsächlich erscheint.

(Dorothee Monreal)

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