Security

Patchday im Juli: Microsoft stopft 34 Sicherheitslücken

Gleich sechs der sieben zum Juli-Patchday bereitgestellten Sicherheitsupdates hat Microsoft als "kritisch" eingestuft. Neben Windows sind etliche weitere Software-Anwendungen des US-Konzerns betroffen.

09.07.2013, 21:12 Uhr
Microsoft© Microsoft

In der Vorankündigung zum Juli-Patchday hatte Microsoft in der vergangenen Woche sieben Sicherheitsupdates (Bulletins MS13-052 bis MS13-058) in Aussicht gestellt. Am Patchday, der immer am zweiten Dienstag eines Monats stattfindet, stellt der US-Softwarekonzern nun die Flicken für seine Programme bereit. Im Juli ist ein rechtzeitiges Einspielen der Updates auf den eigenen Rechner besonders ratsam, denn gleich sechs der sieben Updates stuft Microsoft als kritisch ein, die siebte Aktualisierung wird immerhin noch als "wichtig" angesehen. Insgesamt schließt Microsoft laut Blog-Posting des Microsoft-Sicherheitsberaters Michael Kranawetter in diesem Monat 34 Schwachstellen.

Ausführung von Schadcode droht

Bei den kritischen Sicherheitslücken besteht die Gefahr einer Ausführung von Schadcode, bei dem "wichtigen" Update droht eine Erhöhung von Rechten. Betroffen ist laut der aktuellen Sicherheitsmitteilung zum Juli-Patchday zum einen Microsofts Betriebssystem Windows (Windows XP, Vista, Windows 7, Windows 8, Windows RT sowie Windows Server 2003, 2008 und 2012).

Aber auch Microsoft Office (2003, 2007 und 2010), Microsoft Visual Studio .NET 2003, Microsoft Lync 5, Microsoft Security Software (Windows Defender für Windows 7), Microsoft.Net Framework sowie der Browser Internet Explorer (Versionen 6 bis 10) sind durch die Schwachstellen gefährdet. Detaillierte Informationen zu den betroffenen Anwendungen listet Microsoft in Tabellenform in dem Sicherheitsbulletin auf.

Microsoft rät wie immer umgehend zur Installation der aktuellen Updates. Wer die automatische Update-Funktion nicht aktiviert hat, sollte sein System manuell über die Windows-Update-Funktion auf neue Aktualisierungen prüfen und diese installieren.

(Jörg Schamberg)

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