Security

Patchday im Januar: Sieben Updates schließen Sicherheitslücken

Microsoft fixt am 8. Januar im Rahmen des Januar-Patchday mit sieben Updates unter anderem Schwachstellen in Windows und Office. Zwei der sieben Aktualisierungen werden als kritisch eingestuft.

03.01.2013, 20:48 Uhr
Internet© Daniel Fleck / Fotolia.com

Auch im neuen Jahr hält Microsoft an seinem schon zur Tradition gewordenen Patchday fest. Jeweils am zweiten Dienstag eines Monats stellt der US-Konzern in gebündelter Form Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für das Betriebssystem Windows, Microsoft Office und weitere Software des Unternehmens bereit. Am Donnerstagabend gab Microsoft per Vorabankündigung einen Ausblick auf den aktuellen Patchday am 8. Januar. Demnach werden am kommenden Dienstag wie bereits beim Dezember-Patchday sieben Updates veröffentlicht.

Kritische Lücken in Windows und Office

Die insgesamt zwölf zu flickenden Sicherheitslücken werden in diesem Monat aber im Gegensatz zum Vormonat nicht mehrheitlich als kritisch eingestuft. Lediglich zwei der sieben Updates gehören in die höchste Risikoklasse "kritisch", bei einer Ausnutzung der Schwachstellen droht eine Ausführung von Schadcode (Remote Code Execution). Betroffen sind die Betriebssysteme Windows XP, Vista, Windows 7, Windows 8, Windows RT sowie Windows Server 2008 R2. Ebenfalls gefährdet sind Microsoft Office 2003, Office 2007, Microsoft Server Software wie Share Point Server 2007 sowie die Entwickler-Tools Expression Web Service Pack 1 und Expression Web 2.

Die übrigen fünf Updates wurden immerhin als "wichtig" gekennzeichnet. Wenn diese Schwachstellen nicht geschlossen werden, drohen Umgehungen der Sicherheitsfunktionen, "Denial of Service"-Attacken sowie eine Erhöhung von Rechten.

Am kommenden Dienstag gibt Microsoft mit Bereitstellung der Updates weitere Details bekannt, über die unsere Redaktion zeitnah berichten wird.

(Jörg Schamberg)

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