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Passend zu Sonoma: ATI Mobility X700 ist da

ATI definiert die Mittelklasse der mobilen Grafikchips neu. Der Mobility X700 soll auch in flachen Notebooks eingesetzt werden.

23.01.2005, 16:01 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Kaum sind Centrino-Notebooks für den Einsatz von PCI-Express gerüstet, startet der Kampf von ATI und Nvidia um die Marktführung bei mobilen PCI-Express-Grafikchips. ATI schickt mit der X700 bereits die vierte Karte ins Rennen, Nvidia hat mit der GeForce Go 6200 und 6800 bisher nur zwei Modelle am Start.
Der Vierte im Bunde
Nach der Einsteigerkarte X300, der alten Mittelklasse X600 und dem Topmodell X800 gesellt sich jetzt auch ATIs aktuelle Mittelklassekarte aus dem Desktop-Bereich zu der Mobility-Familie. Die Performance der Karte sollte für aktuelle Spiele vollkommen ausreichen, selbst wenn nicht der von ATI spezifizierte DDR3-Speicher zum Einsatz kommt. Dafür sorgen acht Pixel-Pipelines und sechs Vertex-Engines.
Der X700-Chip ist in Strom sparender 110 Nanometer Größe gefertigt. Durch die Unterstützung von Powerplay 5.0 soll vor allem im Akkubetrieb zusätzlich der Stromverbrauch gesenkt werden. Powerplay erlaubt die dynamische Heruntertaktung von GPU- und Grafikspeicher.
Der Schnellste für flache Notebooks
Für Spieler, die auf ein flaches Notebook mit PCI-Express Wert legen, ist die Mobility X700 die momentan sinnvollste Grafiklösung. Der Moblitiy X800 und der GeForce Go 6800 bieten zwar eine bessere Performance, werden aber aufgrund des enormen Strombedarfs und der damit verbundenen Wärmeentwicklung weniger in flachen Notebooks zum Einsatz kommen. Allerdings wird es nicht lange dauern, bis Nvidia mit der GeForce Go 6600 ein Konkurrenzmodell anbietet.
Acer hat bereits erste Centrino-Notebooks mit Radeon X700 für die Travelmate-Serie angekündigt.

(Klaus Wiesen)

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