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Pannenstatistik: Jedes fünfte Handy mit Defekt

Hauptproblem seien Softwarefehler, berichtet die Fachzeitschrift "connect". Sony-Ericsson- und LG-Handys erweisen sich als am zuverlässigsten.

29.09.2007, 11:01 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Noch immer muss jedes fünfte neue Handy wegen technischer Defekte zur Reparatur. Hauptproblem seien Softwarefehler, berichtete die Fachzeitschrift "Connect" aus ihrer aktuellen Ausgabe. 42 Prozent aller neuen Mobiltelefone stürzen demnach gelegentlich ab oder lasse sich nicht mehr einschalten.
Pannenursache Nummer zwei bleibe die Elektronik mit 14 Prozent, gefolgt von Tastaturproblemen in jedem zehnten Fall und defekten Displays bei sieben Prozent. Die Ausfälle blieben damit auf konstant hohem Niveau, hieß es weiter. In drei von vier Fällen sei das Handy aber während der Garantiezeit kaputt gegangen und kostenlos reapariert oder umgetauscht worden.
Sony-Ericsson und LG am zuverlässigsten
Mit einer Ausfallquote von 29 Prozent mussten die unter dem eigenen Namen vertriebenen Modelle vom Marktführer T-Mobile am häufigsten zur Reparatur, hieß es. Knapp dahinter folgten Handys der mittlerweile verschwundenen Marken Siemens und BenQ-Siemens. Von den Motorola-Geräten seien 17 Prozent ausgefallen, bei Nokia 16 Prozent. Samsung-Handys hätten in 13 Prozent der Fälle in die Werkstatt gemusst. Mit zwölf Prozent Ausfällen schnitt Mitbewerber SonyEricsson noch etwas besser ab. Die zuverlässigsten Modelle kamen dem Test zufolge von LG. Nur jedes zehnte Gerät war hier defekt.
Das reparaturanfälligste Einzelgerät war der Zeitschrift zufolge ausgerechnet das Luxus-Handy Nokia 8800. Vor allem wegen Tastatur- und Elektronikproblemen habe jeder dritte Besitzer dieses Handys sein Gerät in die Werkstatt geben müssen. Besonders zufrieden konnten demnach die Besitzer eines Sony Ericsson W850i sein. Bei diesem Modell sei die Reparaturquote mit acht Prozent sehr niedrig gewesen.
Für die Erhebung wurden die Umfrage-Ergebnisse von rund 7.000 Lesern ausgewertet. In der Statistik wurden werden nur Geräte berücksichtigt, die nicht älter als zwei Jahre sind.

(Hayo Lücke)

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