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Panne bei Einwahlnummern von knUUt & Surf2Go

Der Provider avivo hat je einen Tarif von knUUt und Surf2Go stark im Preis erhöht und zwei neue Zugänge gestartet. Diese wurden jedoch zunächst mit falschen Einwahlnummern angezeigt – aus 0,23 wurden 4,99 Cent.

17.07.2009, 13:37 Uhr
ISDN© Daniel Kühne / Fotolia.com

Der Internet-by-Call-Bereich ist von regelmäßigen und zum Teil deutlichen Tarif- und Preisänderungen betroffen. Der Leidtragende ist der Schmalbandkunde, der immer auf der Hut sein muss und sich am besten vor jeder Einwahl über die aktuellen Konditionen informieren sollte. Wer dies am heutigen Freitag in den Morgenstunden vorhatte, stieß bei den Marken Surf2Go und knUUt des Providers avivo auf Ungereimtheiten.
Zwei Preise, eine Nummer
Wie aufmerksame Leser unserer Redaktion mitteilten und per Screenshot belegten, war auf den Websites beider Labels bei je zwei Tarifen dieselbe Einwahlnummer angegeben. Das Problem: Diese Einwahlnummern kosten seit dem 17. Juli 0 Uhr 4,99 Cent, die eigentliche Nummer hingegen nur 0,22 beziehungsweise 0,23 Cent. Der Hintergrund waren eine Preiserhöhung sowie neue Tarife von avivo.
Aus 0,23 Cent wurden 4,99 Cent
Demnach wurden die neuen Tarife Surf2Go Easy sowie knUUt Täglich für 0,23 beziehungsweise 0,22 Cent pro Minute rund um die Uhr versehentlich mit den Einwahlnummern der alten Tarife Surf2Go Extra sowie knUUt Spezial ausgezeichnet. Für den Kunden bedeutete dies, dass er für 4,99 Cent anstatt 0,22/0,23 Cent im Internet surfte.
Automatische Richtigstellung für Einwahlen bis 12 Uhr
Auf Nachfrage von onlinekosten.de teilte avivo mit, dass es sich um einen Fehler handele. Der Anbieter entschuldigte sich und korrigierte die Einwahldaten. Ein Hinweis auf den Websites von Surf2Go und knUUt bleibt jedoch aus, weshalb wir die eventuell betroffenen Kunden sicherheitshalber auf diesem Wege auf die Panne aufmerksam machen möchten. Der Fehler beschränkt sich auf je eine der zwei Tarifübersichten auf den Internetseiten des Providers: Die Angaben aus der Änderungsmitteilung vom 16. Juli waren fehlerfrei, wodurch auch unsere Datenbanken von Anfang an die korrekten Daten anzeigten.
Wer sich bis zum heutigen Freitag, 12 Uhr, mit der versehentlich falschen Einwahlnummer eingewählt hat, muss jedoch keine zu hohe Abrechnung befürchten. Avivo kündigte an, dass in diesem Zeitraum die günstigeren Konditionen berücksichtigt werden, was automatisch erfolge. Aufpassen sollten aber diejenigen, die heute Morgen die falschen Nummern von den Websites in ihre Einwahl-Software übertragen haben. Die Surfzeiten seit 12 Uhr könnten sonst teuer werden.

(Saskia Brintrup)

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