Handys

Panasonic Eluga: Wasserdichtes NFC-Handy

Neustart im April: Mit dem "ELUGA" Android-Smartphone kehrt Panasonic im Frühjahr auf den europäischen Mobilfunkmarkt zurück. Das HSPA+-Handy bietet neben Robustheit einen 1-Gigahertz-Prozessor und eine 8-Megapixel-Kamera.

21.02.2012, 10:09 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Bereits Ende November war durchgesickert, dass Panasonic plant, seine Android-Smartphones auch in Europa auf den Markt zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt konzentrierte sich der japanische Hersteller noch auf den Markt in der Heimat. Wie angekündigt, steht nun das erste Mobiltelefon für Europa in den Startlöchern: Das Panasonic Eluga, für "elegant user-oriented gateway", läutet die Rückkehr auf den Handy-Markt ein. Gezeigt wird das Smartphone auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona, auf dem noch ein weiteres Modell gelüftet werden soll.

Robustes OLED-Smartphone

Das im Rahmen der Panasonic Convention 2012 vorgestellte Smartphone hat einen ähnlichen Charakter wie das Motorola Defy: Es ist wasserdicht und staubgeschützt. Gemäß IP57-Standard soll es daher bei unfreiwilligen Tauchgängen bis zu einem Meter Tiefe und für maximal 30 Minuten gegen eindringendes Wasser und bis zu einer Dauer von acht Stunden gegen Staubpartikel in entsprechender Umgebung gewappnet sein. Mit widerstandsfähigen Geräten kennt sich Panasonic aus: Die Toughbook-Notebooks und das Handys robusterer Bauart ist Panasonics Modell jedoch dünn und leicht. Laut Hersteller soll das 123 x 62 x 7,8 Millimeter große Gerät mit einem Gewicht von 103 Gramm nach derzeitigem Stand sogar das leichteste Android-Smartphone auf dem europäischen Markt sein.

1-Gigahertz-Prozessor und NFC-Chip

Das Eluga bietet einen 4,3 Zoll großen OLED-Touchscreen mit 960x540 Pixeln (QHD) sowie 16 Millionen Farben und wird von einem OMAP 4430 Dual-Core-Prozessor mit 1 Gigahertz angetrieben. Der Arbeitsspeicher umfasst 1 Gigabyte (GB). Für mobiles Internet mit bis zu 21,1 Megabit pro Sekunde steht HSPA+ bereit, alternativ werden auch die Mobilfunkstandards GPRS und EDGE sowie WLAN 802.11 b/g/n und Bluetooth 2.1 + EDR unterstützt. Außerdem ist das Eluga NFC-fähig, um beispielsweise kontaktlos bezahlen zu können, und integriert einen Bewegungs- sowie Lichtsensor und A-GPS.

Ein Kopfhörer lässt sich per 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse anschließen, ansonsten erwähnt Panasonic nur einen Micro-USB-Port und dass eine Micro-SIM-Karte Verwendung findet. Ein Kartenleser wird hingegen nicht aufgelistet.

Fotos und Videos kann der Nutzer mit einer 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus aufnehmen und auf dem internen Speicher mit einer Kapazität von 8 GB ablegen. Bezüglich der Apps hat Panasonic auf Verständigungsmöglichkeiten mit anderen Geräten aus dem eigenen Sortiment geachtet. So erlaubt die Funktion Swipe and Share, die Bilder von Handy mit einer Wischbewegung auf einen internetfähigen Fernseher oder Empfänger zu schicken und Filme zu streamen. Mit der App VieraRemote ist es zudem möglich, Flachbildfernseher, Blu-ray-Player und Digitalkameras von Panasonic fernzusteuern.

Start im April

Die Akkulaufzeit (1.150 mAh) soll bei bis zu 240 Minuten Sprechzeit und rund 12 Tagen im Standby-Betrieb liegen. Als Betriebssystem kommt zum Verkaufsstart Android 2.3.5 Gingerbread zum Einsatz, ein Upgrade auf die aktuelle Version Android-Version 4.0 Ice Cream Sandwich folgt Panasonic zufolge im Sommer. Das Eluga wird ab April in den Farben Schwarz und Silber angeboten. Einen Preis nannte der Hersteller noch nicht. Toshiya Matsumara, General Manager und Chef der Mobil-Sparte, sprach lediglich von einem "wettbewerbsfähigen Preis". Für das nächste Geschäftsjahr, das am 31. März 2013 endet, peilt der Hersteller an, in Europa 1,5 Millionen Smartphones verkauft zu haben.

(Saskia Brintrup)

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