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Paint Shop Pro 8 Beta 2: Kurz beleuchtet

23.02.2003, 14:11 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Mit Version 8 der beliebten Bildbearbeitungssoftware Paint Shop Pro 8 von Jasc Software wird ein weiterer Schritt zur professionellen Bildbearbeitung nach Adobe Photoshop-Maßstäben gemacht. Derzeit wird ein öffentlicher Betatest vollzogen, der laut Jasc Software den Benutzern die Chance gibt, das Programm vor der eigentlichen Veröffentlichung ausgiebig zu testen.
Programmoberfläche und Druck: Alles neu
Am auffälligsten ist sicherlich die neue Programmoberfläche, deren flache Elemente im Windows XP-Stil dominieren. In vielen Punkten unterscheidet sie sich von der bisherigen Oberfläche: Seitenleisten können nun komfortabler angeordnet werden, ansonsten sind die meisten Funktionen mit neuen Symbolen versehen wurden, andere wurden anders angeordnet. Schade ist, dass das Aussehen der Oberfläche nicht an alte Versionen angepasst werden kann.
Dafür entschädigen eine Reihe von neuen Funktionen, besonders die neue Druckfunktion ist beeindruckend: Anstatt einer schlichten Druckvorschau erscheint zunächst lediglich ein leeres Blatt, dass dann per Drag&Drop mit Bildern gestaltet werden kann. Bilder können dabei frei rotiert und angeordnet werden. Als Extra liegen dem Programm sogar Vorlagen bei, die bei der Anordnung und Gestaltung solcher Seiten helfen.
Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über die Effekte und die neue Skript-Integration. Mehr Spaß mit Effekten
Der "Effect Browser", der beim Wählen des richtigen Effektes helfen soll, wurde komplett neugestaltet. Wird er geöffnet, rendert er von allen Effekten Thumbnail-Bilder zur Vorschau. Diese werden dann in der rechten Seite des Fensters dargestellt, auf der linken Seite kann in einer Baumstruktur durch die verschiedenen Kategorien der Effekte navigiert werden.
Darüber hinaus können nun mit Skripten sämtliche Aktionen automatisiert werden. Zum Einsatz kommt hier Phyton, eine eigene Programmiersprache, die aber in PSP8 in einem gesicherten Modus läuft. Somit können nun ganze Bilderserien mit einem oder mehreren Effekten bearbeitet werden. Die Skripte können entweder selbst programmiert oder mit dem Recorder aufgenommen werden.
Fazit: Sinnvolle Ergänzungen
Jasc Software scheint mit PSP8 einen weiteren Schritt zur professionellen Bildbearbeitung zu machen. Vieles erreicht sicherlich noch nicht den Hauptkonkurrenten Adobe Photoshop, jedoch kann sich PSP8 auf dem Heimanwender-Markt gut positionieren: Sei es zur Nachbearbeitung von Bildern oder zum Gestalten von Website-Elementen - für die meisten Aufgaben ist das Programm gut gerüstet - und das bei einem vergleichsweise günstigen Preis von $100.

(Matthias-Emanuel Thömmes)

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