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Outlook.com wird zum Skype-Telefon

Aus der Oberfläche des Webmailers outlook.com heraus lassen sich jetzt über Skype reine Sprachanrufe und sogar Videotelefonate tätigen. Wenn der Mauszeiger über einen Kontakt fährt, erscheinen die entsprechenden Symbole.

30.04.2013, 10:16 Uhr
Sky © Sky Deutschland

Manche E-Mails beantwortet man am besten mit einem Rückruf. Microsoft macht dies nun leichter, denn aus der Oberfläche des Webmailers outlook.com heraus lassen sich jetzt über Skype reine Sprachanrufe und sogar Videotelefonate tätigen. Wenn der Mauszeiger über einen Kontakt fährt, erscheinen die entsprechenden Symbole.

In den nächsten Wochen auch in Deutschland

Nach der Übernahme von Skype durch Microsoft war angekündigt worden, dass Skype nach und nach Einzug halten wird in die Produkte des Unternehmens. Ein neues Skype-Konto lässt sich nun aus outlook.com heraus anlegen, bei zwei bestehenden Konten lassen sich diese auch mit wenigen Klicks verknüpfen. Microsoft spricht sogar davon, dass beide dann verschmolzen werden.

Die erste Vorversion von "Skype für Outlook.com" ist seit gestern für Nutzer in Großbritannien erhältlich. Eventuell muss noch ein entsprechendes Browser-Plugin heruntergeladen werden, dass es nicht nur für den Internet Explorer, sondern auch für Chrome und Firefox gibt. In den nächsten Wochen können outlook.com und Skype dann ebenfalls in den USA und in Deutschland verknüpft werden. Ab Sommer ist dies dann weltweit möglich.

Outlook.com im Sommer 2012 gestartet

Im Mai 2011 hatte Microsoft nach einer Bieterschlacht Skype übernommen. Der beliebte VoIP-Dienst kam zuerst auf Smartphones mit Windows Phone sowie auf die Spielekonsole Xbox. Neben den Gründern waren angeblich auch Google und Facebook an einer Übernahme interessiert.

Im letzten Sommer hatte Microsoft seinen neuen kostenlosen Webmail-Dienst outlook.com gestartet, im Februar wurden alle Hotmail-Kunden auf die neue Oberfläche migriert. Anfang April hatte Microsoft dann die Einführung einer zweistufigen Anmeldung für Benutzerkonten angekündigt, diese aber nicht verpflichtend gemacht.

(Peter Giesecke)

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