Security

Opera gehackt: Malware tarnt sich als Opera-Browser

Der Browser-Entwickler Opera hat in seinem Blog bekannt gegeben, dass es bereits am 19. Juni, also vor über einer Woche, einen zielgerichteten Angriff auf Opera-Server gegeben habe.

27.06.2013, 11:17 Uhr
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Der Browser-Entwickler Opera hat in seinem Blog bekannt gegeben, dass es bereits am 19. Juni, also vor über einer Woche, einen zielgerichteten Angriff auf Opera-Server gegeben habe. Die Hacker hätten dabei ein bereits abgelaufenes Sicherheitszertifikat erlangt, mit dem dann Malware signiert wurde; diese gibt sich nun als von Opera stammend aus.

Malware automatisch heruntergeladen und installiert

Opera hat die eigenen Server gesäubert und wieder abgesichert. Wer jedoch mit einem Windows-Rechner und Opera am 19. Juni zwischen 3:00 Uhr und 3:36 Uhr online war, könnte die Schadware automatisch erhalten und installiert haben. Laut Opera könnten einige tausend Rechner davon betroffen sein.

Opera arbeitet an einer neuen Version des Browsers, die mit einem neuen Zertifikat signiert sein wird. Wann das Update erscheinen wird, sagte Opera nicht. Das Unternehmen machte auch keine Angaben dazu, weshalb die Nutzer erst eine Woche nach dem Vorfall informiert werden. Es ist ratsam, den eigenen Rechner mit einer aktuellen Antivirensoftware zu überprüfen.

Opera hat die zuständigen Behörden eingeschaltet, um die Angreifer zu identifizieren. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Nutzerdaten gefährdet waren. Diese waren aber wohl auch nicht Ziel des Angriffs.

(Peter Giesecke)

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