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Opera 10.50: Browser-Ferrari zum Download bereit

Der schnellste Browser der Welt steht ab sofort als finale Version zum Download in 42 Sprachen bereit - vorerst allerdings nur für Windows.

02.03.2010, 14:16 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Zahlreiche Tests haben es bereits in der Beta-Phase bewiesen: Opera 10.50 ist der schnellste Browser der Welt. Mit der neuen Version setzen die Norweger öffentlichkeitswirksam zum Überholvorgang an und erobern die linke Spur der Datenautobahn. Seit Dienstag steht nun die finale Version für Windows bereit. Neben mehr Surfgeschwindigkeit verfügt Opera 10.50 über eine deutlich überarbeitete Oberfläche und kommt erstmals mit integriertem Privatsphäre-Modus.

Opera 10.50: schnell, elegant, diskret

"Opera 10.50 ist der schnellste Browser in allen Geschwindigkeitstests", sagte Lars Boilesen, CEO von Opera. „Wichtiger aber als jeder Geschwindigkeitstest ist die tatsächliche Geschwindigkeit beim Surfen", so Boilesen. Für kurze Ladezeiten beim Seitenaufbau sorgen dabei insbesondere zwei Neuentwicklungen: die schnelle Javascript-Engine Carakan und die Grafikbibliothek Vega. Schlechte Internetverbindungen profitieren zudem weiterhin von Opera Turbo, das die übertragene Datenmenge mittels Kompression von Websites und Bildern reduziert und aufgerufene Seiten schneller darstellt. Auffälligstes Merkmal der neuen Version ist allerdings das geänderte Erscheinungsbild mit mehr Bildschirmfläche für die Seitendarstellung. Dafür wurde die obere Menüleiste vollständig durch einen Menü-Button am linken oberen Rand ersetzt. Das neue Design wirkt so wesentlich eleganter und dezenter. Dezent ist darüber hinaus ebenfalls der erstmals integrierte Privacy-Modus, der sämtliche Spuren besuchter Internetseiten unsichtbar macht. Dieser lässt sich sowohl in einem Tab als auch eigenem Fenster nutzen.



Vorwiegend für Webentwickler interessant ist die verbesserte Integration von HTML5 und CSS3. Mehr Komfort versprechen zudem die neuen intelligenten Eingabehilfen bei Adressleiste und Suchfeld. Bereits von den Vorgängern bekannt ist die Widget-Unterstützung, mit der sich zahlreiche Zusatztools einbinden lassen sowie das Synchronisierungs-Feature Opera Link und der eingebaute Webserver Opera Unite. Opera 10.50 steht ab sofort in 42 Sprachen zum kostenlosen Download bereit - vorerst jedoch nur für Windows. Unter Vista und Windows 7 lassen sich dabei nun Aero-Effekte darstellen beziehungsweise die Jump-Listen in der Taskleiste nutzen. Varianten für Linux und Mac sollen in Kürze folgen.

(Christian Wolf)

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