Office-Software

OpenOffice: Kostenloser Bürosoftware droht das Aus

Die beliebte Bürosoftware OpenOffice wird künftig vielleicht eingestellt. Der Grund: Es fehlt einfach das nötige Personal für die Weiterentwicklung.

Marcel Petritz, 19.09.2016, 17:53 Uhr (Quelle: DPA)
Büro© drubig-photo / Fotolia.com

Berlin - Die Entwickler der kostenlosen Bürosoftware OpenOffice diskutieren über die Einstellung ihres Projekts. Laut einer Rundmail von Dennis E. Hamilton, Vorsitzender der Projektmanagementgruppe, fehlt Personal zur Weiterentwicklung der Software. Aktuell sind nur noch sechs Entwickler für OpenOffice tätig, das letzte größere Update erfolgte am 28. Oktober 2015. Die Einstellung des Projekts sei eine mögliche Option, schreibt Hamilton, aber noch nicht beschlossene Sache.

LibreOffice als Alternative

OpenOffice-Nutzer haben mit dem abgespaltenen LibreOffice schon seit 2010 eine Alternative. Das Softwarepaket wird unter Leitung der The Document Foundation von vielen Entwicklern weltweit vorangetrieben. Nach Angaben des Anbieters nutzen es rund 120 Millionen Menschen.

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