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Onlinekosten.de-Umfrage: Mehrheit nutzt kein mobiles Internet im Ausland

Die Handy-Nutzung im Ausland ist seit Anfang Juli günstiger geworden. Wir wollten von unseren Lesern wissen, ob sie im Auslandsurlaub mobil ins Netz gehen. Das Ergebnis überrascht.

29.07.2014, 16:58 Uhr
Mobiles Internet im Urlaub© goodluz / Fotolia.com

Die schönste Zeit des Jahres ist gekommen: Viele Deutsche sind bereits im Urlaub oder stehen kurz vor dem Antritt ihrer Reise. Mit im Reisegepäck finden sich vielfach Smartphone und Tablet. Seit Anfang Juli ist die Handy-Nutzung im Ausland günstiger geworden. Wird nun das mobile Internet auch fern der Heimat stärker genutzt und Familie und Freunde zuhause per E-Mail oder sozialem Netzwerk gegrüßt? Wir wollten von onlinekosten.de-Lesern wissen, ob sie im Ausland mobil surfen. Das Ergebnis der nicht repräsentativen Umfrage überrascht.

Nur wenige verfügen bereits über eine mobile Auslands-Flat

Fast 60 Prozent (58,60 Prozent) der 372 Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie beim Urlaub im Ausland kein mobiles Internet nutzen werden. Hier gibt es gleich mehrere Deutungsmöglichkeiten. Zum Teil scheint die Befürchtung noch immer groß, dass sich beim Surfen außerhalb Deutschlands schnell horrend hohe Handy-Rechnungen ansammeln können. Andererseits: Eventuell will die Mehrheit der Befragten in den Ferien aber einfach nur mal relaxen und sich eine Auszeit auch vom Internet gönnen.

Immerhin 41,4 Prozent unserer befragten Leser nutzen denn aber auch auch im Ausland das Netz, rund ein Drittel (34,95 Prozent) sogar ohne spezifische Flat für die Nutzung außerhalb Deutschlands. Nur ein kleiner Teil der Befragten (6,45 Prozent) verfügt bereits über einen Mobilfunk-Tarif, der eine auch im Ausland gültige Flat beinhaltet. In der Regel ist das im Ausland nutzbare Datenvolumen allerdings nicht sonderlich üppig bemessen. Zur E-Mail-Kommunikation, zum Checken von Facebook & Co sowie zum Surfen auf einigen Webseiten sollte ein in den Kurzzeittarifen übliches Inklusivvolumen von rund 100 MB aber meist ausreichen.

(Jörg Schamberg)

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