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Online-Studienplatzbörse nach Erfolg geschlossen

Genutzt haben die Internet-Studienplatzbörse mehr als 460.000 Studieninteressierte. Bis zu 2.000 Studiengänge seien im Angebot gewesen, so Bildungsministerin Annette Schavan.

07.11.2009, 09:31 Uhr (Quelle: DPA)
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Mit der neuen Internet-Studienplatzbörse ist die Suche nach einem Studienplatz laut Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) leichter geworden. Die am 1. September gestartete Plattform wurde von Bund, Ländern und Hochschulen eingerichtet und dient als Vorläufer für ein neues Bewerbungssystem. Damit sollen Studienwünsche bundesweit über ein Webportal koordiniert werden.
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Genutzt haben die Internet-Studienplatzbörse mehr als 460.000 Studieninteressierte. Bis zu 2.000 Studiengänge seien im Angebot gewesen, erklärte Schavan am Freitag nach der Schließung der bundesweit ersten Studienplatzbörse.
Laut einer Umfrage der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) lief vor allem das Nachrückverfahren effizienter: Auslöser für die Entwicklung der Studienplatzbörse waren die sich seit Jahren häufenden Klagen über ein Einschreibchaos in Fächern mit örtlichem Numerus clausus (NC). Weil viele Hochschulen selbst kein Nachrückverfahren organisiert bekamen, blieben häufig Studienplätze gerade in begehrten Mangelfächern unbesetzt.

(Hayo Lücke)

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